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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Dezember 2017 | 20:38 Uhr

Lütten Klein : Pflege-Residenz entsteht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Gesundheitsfonds investiert in Einrichtung mit 133 Betten / 100 Jobs werden geschaffen

svz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 08:00 Uhr

In ein paar Tagen rollen in der Binzer Straße 50 die Bagger an. Dort investiert der Corpus Sireo Health Care Fonds II in eine Seniorenresidenz für pflegebedürftige Menschen. Die Einrichtung soll bis zu 133 Plätze bieten und im Mai kommenden Jahres eingeweiht werden, wie Axel Finck von der beauftragten Toepel Bauunternehmung GmbH aus Magdeburg sagt. Betreiber wird das Unternehmen Alexa Seniorendienste Rostock mit Sitz in Berlin.

„Die geografische Lage sowie die Bevölkerungsstruktur und deren Entwicklung waren für die Entscheidung ausschlaggebend“, sagt Alexa-Geschäftsführer Harald Berghoff. Der Standort in Lütten Klein besteche durch seine gute Verkehrsanbindung, Infrastruktur und viel Grün. Das stehe im Einklang mit der Philosophie des Unternehmens, den Bewohnern auch im Alter ein selbstbestimmtes, sicheres Leben zu ermöglichen. Konkret geplant ist ein viergeschossiges Gebäude mit Innenhof. Es soll 121 Einzel- und sechs Doppelzimmer für die stationäre Pflege bieten. Inbegriffen ist zudem ein spezialisierter und beschützter Bereich für demenzkranke Bewohner.

„Das Gesamtinvestitionsvolumen wird voraussichtlich einen zweistelligen Millionenbetrag erreichen“, sagt Projektbeauftragter Finck. Für die Betreuung der Bewohner sind rund 60 Arbeitsplätze im direkten Pflegebetrieb vorgesehen. Zusammen mit den angeschlossenen hauswirtschaftlichen Bereichen werden insgesamt etwa 100 neue Mitarbeiter gesucht. Der Pachtvertrag läuft nach Angaben von Alexa über 20 Jahre und beinhaltet die Option auf Verlängerung.

Doch die Pläne der Investoren für diesen Standort sind damit noch nicht abgeschlossen. „Der zweite Teil des Grundstücks gehört noch der Wiro“, sagt Finck. Wenn möglich, solle dieser ebenfalls erworben und eingebunden werden. Denkbar sei dort beispielsweise betreutes Wohnen. „Wir befinden uns in offenen Gesprächen zur Umsetzung einer ergänzenden Bebauung“, so Finck. Er hofft, schon Ende des Jahres an dieser Stelle mit dem Bau beginnen zu können.

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