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Petriviertel bleibt auch 2013 Schwerpunkt für die RGS

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erstellt am 21.Dez.2012 | 04:45 Uhr

Rostock | Fast 20 Millionen Euro hat die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS) in diesem Jahr in das innerstädtische Sanierungsgebiet gesteckt. Die Hälfte des Geldes floss dabei in Erschließungen, 6 Millionen Euro in Gebäudemodernisierungen und das Schließen von Baulücken. "Der Schwerpunkt lag auf dem Petriviertel und auf der Vorfläche des Kröpeliner Tors", sagt RGS-Geschäftsführer Reinhard Wolfgramm. Die größten Brocken bei den so genannten Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen waren 2012 die Sanierung des Rathauskomplexes für 2,2 Millionen Euro (Gesamtkosten: 7,8 Millionen), und der Umbau der Großen Stadtschule ins Haus der Musik für 1,5 Millionen Euro (gesamt 5,5 Millionen).

2013 wird die RGS auch wieder einen Großteil der 16,5 Millionen Euro für das Sanierungsgebiet ins Petriviertel stecken. Etwa drei Viertel der dortigen Flächen sind bereits an Investoren verkauft. Der Hauptgraben, die Freifläche auf der Petrischanze sowie Küter-, Gerber- und Fischerbruch stehen auf dem Programm für die Erschließungsarbeiten.

Knapp eine Million Euro soll im kommenden Jahr in die Neugestaltung der dreieckigen Platzes vor der Nikolaikirche fließen. Hier soll in der Zeit von Mai 2013 bis Juni 2014 ein Parkplatz entstehen. Die Gesamtkosten für das Projekt in der östlichen Altstadt belaufen sich auf 1,25 Millionen Euro. Davon sind 1,06 Mio. Euro Städtebaufördermittel. Für den Umbau der Kunst- und Medienschule Frieda 23 sind 2013 rund 2,3 Millionen Euro (gesamt 4,3 Millionen) eingeplant.

Auch in den Stadtteilen im Nordosten und Nordwesten will die RGS ihre Arbeit fortsetzen. "Anfang 2013 wird endgültiger Baubeginn für das Stadtteil- und Begegnungszentrum Dierkow sein", so Wolfgramm. Das SBZ soll rund 2,3 Millionen Euro kosten, etwa die Hälfte wird aus Städtebaufördermitteln finanziert. Das SBZ im benachbarten Stadttein Toitenwinkel ist nach Angaben Wolfgramms mit 747 500 Euro Städtebaufördermitteln für die Jahre 2013 und 2014 eingeplant.

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