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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. Oktober 2017 | 12:03 Uhr

FC Hansa Rostock : Personalmisere spitzt sich zu

vom

Mit Personalsorgen muss sich der FC Hansa Rostock in der Vorbereitung auf die Heimpartie gegen Alemannia Aachen herumplagen. Stephan Gusche und Partick Wolf fallen aufgrund von Verletzungen aus.

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2012 | 08:07 Uhr

Rostock | Mit einigen Personalsorgen muss sich Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock in der Vorbereitung auf die morgige Heimpartie gegen Alemannia Aachen herumplagen. Bei Stephan Gusche bestätigten sich die Befürchtungen. Beim Innenverteidiger wurde gestern ein Innenbandanriss im linken Knie diagnostiziert (NNN berichteten). "Er wird mehrere Woche ausfallen, vielleicht sogar bis zur Winterpause. Wenn auch noch der Außenmeniskus betroffen ist, droht ihm sogar eine Operation", sagte FCH-Trainer Marc Fascher, der nun einen Nebenmann für Abwehrchef Matthias Holst suchen muss.

Patrick Wolf wird es gewiss nicht sein. Der universell einsetzbare Defensivspieler unterzog sich bei einem Spezialisten in Straubing einer Arthroskopie im lädierten Sprunggelenk. Auch er wird möglicherweise bis zur Winterpause ausfallen. Damit erhöht sich die Zahl der langzeitverletzten Kicker auf mittlerweile vier. Neben Wolf und Gusche stehen den Ostseestädtern auch Mohammed Lartey (Schambein-Probleme) und Edisson Jordanov (Kreuzbandriss) in diesem Jahr gewiss nicht mehr zur Verfügung.

Doch damit ist das Lazarett der Rostocker noch nicht komplett aufgezählt. ,Pommes’ musste Lehrgeld zahlen. Er war zu ehrgeizig, hat zu früh wieder angefangen. Am Mittwoch spürte er wieder ein Ziehen im Oberschenkel, sodass wir ihn jetzt wieder rausnehmen müssen", sagte Fascher in Bezug auf Torwart Johannes Brinkies. Damit fällt die Entscheidung im Hinblick auf die Stammkraft im Kasten der Norddeutschen wohl zwischen Kevin Müller und Jörg Hahnel. "Es wird in Kürze eine Entscheidung geben, wer bis zur Winterpause die Nummer eins ist. Ich habe eine klare Tendenz im Kopf", so der Chefcoach.

Ebenfalls fehlen wird morgen Denis Berger. Die Schulterverletzung des Mittelfeldmannes wollen die Rostocker konservativ behandeln. "Er hat einen Sehnenanriss. Das dauert mindestens zwei Wochen. Ob er dann auch gleich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, müssen wir abwarten. Mit Läufen und Fahrradfahren wollen wir versuchen, den Fitnesszustand zu halten", so Fascher, der noch auf die Einsatzfähigkeit von Ben Zolinski hofft: "Ben meldete sich mit einer Lebensmittelvergiftung ab."

Letztgenannter befindet sich neben Youngster Andreas Pfingstner (bislang ohne Drittliga-Einsatz), Kapitän Sebastian Pelzer (eigentlich Linksverteidiger) und Julien Humbert (eher im Mittelfeld zu Hause) in der Verlosung als Ersatz für Gusche. Da Fascher in den vergangenen Partien kaum umstellte und auf den Positionen Eins-zu-Eins tauschte, deutet aufgrund der größeren Erfahrung einiges auf eine Chance für Humbert hin.

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