Premiere : Per Expressbus schneller durch die Stadt

Erste Probefahrt: Erhard Sauter von der SPD-Fraktion, RSAG-Vorstand Jan Bleis und Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (v. l.) testen die neue Schnellstrecke.
Erste Probefahrt: Erhard Sauter von der SPD-Fraktion, RSAG-Vorstand Jan Bleis und Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (v. l.) testen die neue Schnellstrecke.

Im Januar wird eine neue Verbindung zwischen Dierkow und Lütten Klein eingeführt und braucht für die Strecke nur 23 Minuten.

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02. August 2018, 05:00 Uhr

Neue Linie zum Jahresbeginn: Mit dem Fahrplanwechsel am 7. Januar 2019 bekommt Rostock eine Expressbuslinie X 41. Die Fahrtstrecke verbindet zukünftig die großen Stadtteile Dierkow, Toitenwinkel und Lütten Klein miteinander. „Das Potenzial des öffentlichen Nahverkehrs ist noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Jan Bleis, Vorstand der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG). „Mit dieser Linie wollen wir in Rostock den ersten Schritt gehen, um ein neues Angebot zu schaffen.“

In nur 23 Minuten legt der Bus die Strecke zwischen Dierkower Kreuz und Lütten Klein zurück. Auf einer Länge von 13 Kilometern werden insgesamt sechs Haltestellen bedient. Zunächst hält der Bus an der Lorenzstraße, weitere Stationen sind der Kurt-Schumacher-Ring und die Martin-Luther-King-Allee. Danach fährt das Personentransportmittel direkt über die Autobahn und durch den Warnowtunnel zum S-Bahnhof Lütten Klein und endet an der Haltestelle Lütten Klein Zentrum. „Zunächst wird ein Bus im Stundentakt die Strecke hin- und zurück fahren, wir wollen das Fahraufkommen zukünftig aber verdichten“, ergänzt Bleis. Der Fokus liege aber zumindest zum Beginn auf dem Berufs- und Schulverkehr.

Durch die neuen Expresslinie sollen aber auch bisherige Nicht-Nutzer angesprochen werden. „Wir wollen durch dieses Fahrangebot täglich etwas mehr als 300 Neukunden gewinnen“, sagt Bleis. Aber auch für Autofahrer soll die Expresslinie attraktiv werden. „Man fährt genauso schnell wie mit dem Auto, aber wesentlich günstiger“, ergänzt Holger Mätthäus. Der Preis einer Fahrkarte sei außerdem wesentlich günstiger als die Maut für den Tunnel, so der Umweltsenator (Grüne) weiter. „Außerdem ist das Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“

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