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24. September 2017 | 19:46 Uhr

Hansa Rostock : Pelzer: „Ich weiß, was ich kann“

vom

In 49 von 51 möglichen Punktspielen stand Sebastian Pelzer für den FC Hansa seit seinem Wechsel zu den Ostseestädtern im vergangenen Sommer auf dem Platz. Er fehlte lediglich je einmal gelb-gesperrt sowie verletzungsbedingt.

svz.de von
erstellt am 09.Nov.2011 | 08:44 Uhr

Rostock | In 49 von 51 möglichen Punktspielen, davon 47-mal über die volle Distanz, stand Sebastian Pelzer für den FC Hansa seit seinem Wechsel zu den Ostseestädtern im vergangenen Sommer auf dem Platz. Er fehlte lediglich je einmal gelb-gesperrt sowie verletzungsbedingt. Ansonsten war auf den Kapitän der Rostocker immer Verlass. Am Sonntag im Duell beim FSV Frankfurt (0:0) fehlte der "Leader" aber plötzlich. Statt dessen verteidigte Michael Blum hinten links, und "Pelle" saß draußen. Dabei hatte FCH-Trainer Peter Vollmann im Vorfeld der Partie davon gesprochen, dass er eine Schlacht erwartet und Spieler mit Aggressivität, Härte sowie Durchsetzungsvermögen gefragt sein werden. Alles Attribute, die auf keinen anderen Kicker im Kader des Fußball-Zweitligisten so genau zutreffen, wie auf Pelzer. "Ich gebe in jedem Spiel 100 Prozent. Das braucht man mir vorher nicht zu sagen", lautet einer der Leitsprüche des Routiniers, der etwas überrascht war, dass er ausgerechnet beim Vergleich mit einem direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt nur Bankdrücker war. "Es ist jetzt nicht so, dass ich mich verrückt mache. Für mich ist die Sache abgehakt. Ich weiß, was ich kann", erklärte der 31-Jährige, der eigentlich der verlängerte Arm von Vollmann auf dem Platz ist und die Truppe im vergangenen Jahr als Kapitän erfolgreich durch die 3. Liga führte.

Aber nach der Zwangspause am vergangenen Wochenende bleibt abzuwarten, ob diese dem Ansehen von Pelzer innerhalb des Teams schadet und die Hierarchie durcheinander bringt. Von seiner Mentalität her dürfte "Pelle" kaum Abstriche machen. Und eigentlich braucht auch Vollmann einen starken Spielführer, um mit Hansa im Abstiegskampf bestehen zu können.

Zumal auch die übrigen fünf Kicker des Mannschaftsrates teilweise mehr mit sich selbst zu tun haben. Aufstiegskeeper Jörg Hahnel ist die Nummer zwei hinter Kevin Müller. Neuzugang Marek Mintál war fast drei Monate verletzt, muss seine Form erst finden. Marcel Schied pendelt derzeit zwischen Start-Elf und Ersatzbank. Dexter Langen zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu, fällt bis zur Rückrunde aus. Lediglich Peter Schyrba spielt regelmäßig.

Die kommenden Wochen müssen nun zeigen, ob in der Frage des Kapitäns und Leitwolfes eine zusätzlich Baustelle aufgemacht wurde.

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