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18. Oktober 2017 | 18:48 Uhr

Partystimmung in der Hansestadt

vom

svz.de von
erstellt am 30.Dez.2012 | 05:11 Uhr

Rostock | Der letzte Tag des Jahres ist da - und damit auch der alljährliche Party-Marathon. Traditionell können sich die Rostocker entweder am Stadthafen oder am Strand von Warnemünde zur gemeinsamen Silvesterfete an der frischen Luft treffen. Das dazugehörige Feuerwerk steht bereits seit Freitag in den Läden. Der offizielle Startschuss für die Knallerei fällt allerdings erst heute um 16 Uhr. Ab morgen 6 Uhr muss das Zünden ein Ende haben, worauf das Ordnungsamt verweist.

Da der leichtsinnige Umgang mit den Knallkörpern jedes Jahr zu vielen Unfällen führt, weist die Behörde ihre speziellen Sicherheitshinweise für Silvester hin. Besonders wichtig sei es, keine pyrotechnischen Gegenstände der Klasse Zwei im Abstand von 100 Metern zu stroh- oder mit Reet gedeckten Gebäuden zu zünden, so Stadtsprecher Ulrich Kunze. Der Abstand für das Zünden von Raketen beträgt 200 Meter. Auch das Abbrennen von Pyrotechnik in der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist nicht gestattet.

Zu beachten sind außerdem die Altersfreigaben für die verschiedenen Arten von Feuerwerkskörpern. Für die Produkte der Kategorie Eins - dazu zählt unter anderem das Tischfeuerwerk - gibt es keine Beschränkungen. Das unter Kategorie Zwei gekennzeichnete Feuerwerk dürfen dagegen nur Volljährige kaufen und abbrennen, betont Kunze. Wer zudem besonders gerne Raketen abschießt, sollte sie in ein standsicheres Gefäß stecken und sie nicht in den Händen behalten oder vom Boden aus zünden. Das Abschießen und Knallen vom Balkon aus ist komplett untersagt. Weiterhin sollte auf das selbstständige Herstellen oder Verändern von Feuerwerkskörpern unbedingt verzichtet werden, sagt Kunze.

Generell ist schon beim Kauf des Silvesterfeuerwerkes auf die Prüfnummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zu achten, wie Joachim Geburtig von der Verbraucherzentrale betont. Dabei sei besondere Sorgfalt geboten, da es etliche gefälschte Produkte auf dem Markt gibt. "Das ist für Laien schwer zu erkennen", so Geburtig. Er rät, Kindern erst ab zwölf Jahren den Zugriff auf Pyrotechnik zu erlauben: "Darauf sollten Eltern unbedingt achten und sorgsam damit umgehen." Am wichtigsten sei es, die Hinweise auf den Verpackungen vor Gebrauch gründlich zu beachten. "Auf jedem Produkt steht eine Bedienungsanleitung. Die sollte man sich unbedingt durchlesen", so Geburtig. Wer keine Lust auf laute Böller und zischende Raketen habe, könne sein Geld sinnvoller investieren und etwas spenden, so der Verbraucherschützer.

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