IHS-Fasching : Partynacht mit Biss

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Im Lichtenhäger Nordlicht lassen es die Jecken in ihren Kostümen ordentlich krachen

svz.de von
16. November 2015, 08:00 Uhr

Die Mumien, Monster und Mutationen sind los: Am Sonnabend lockte die 16. Vampirnacht rund 300 Dracula-Fans in die Diskothek Nordlicht in Lichtenhagen. Mit dieser Grusel-Gaudi eröffnet der Club des IHS-Faschings traditionell die fünfte Jahreszeit. Einst entstanden an der Ingenieur-hochschule für Seefahrt (IHS) in Warnemünde, organisiert der Verein seit 1976 die verrücktesten Partys der Stadt.

Auch diesmal ging es bis in die Morgenstunden hoch her – bei heißen DJ-Rhythmen, in der so genannten Kuschelecke oder auch im Hochzeitstempel. Programmchefin Astrid Tober ist schon seit 27 Jahren mit dabei: „Es ist für mich Tradition und Spaß. Man trifft hier viele geniale Leute aus DDR-Zeiten. Durch meine Mutter, damals Lehrerin an der IHS, bin ich zum Fasching gekommen“, sagt die 47-Jährige.

Höhepunkt der diesjährigen Horror-Nacht: Die Macher führten Goethes Meisterwerk „Faust“ in einer eigens einstudierten Gruselversion auf. „Die Leute geben sich so viel Mühe, spielen das Stück wirklich auf eine tolle Art und Weise“, sagte Friseurin Katrin Bremer (34) anerkennend.

Speziell die alten IHS-Aktivisten, in ulkige Rollen schlüpfend, ließen es wieder krachen. „Ich bin schon seit der Gründung dabei und deswegen ein Opa des IHS. Ich passe ein wenig auf die Leute auf“, so beispielsweise Samuel Deppner, der die Feier trotz seiner 62 Jahre auf keinen Fall verpassen wollte. Und „Brandschutz-Opa“ Dietzi ergänzte: „Ich achte auch darauf, dass es in der Kuschelecke nicht ganz so heiß her geht...“


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