Kooperation : Partner sparen Energie

Die Rostocker Stadtwerke AG kooperieren seit gestern mit der Innung Sanitär, Heizung, Klima Rostock.
Die Rostocker Stadtwerke AG kooperieren seit gestern mit der Innung Sanitär, Heizung, Klima Rostock.

Rostocker Stadtwerke und Sanitär-Innung unterzeichnen eine Vereinbarung.

svz.de von
02. Dezember 2014, 10:00 Uhr

Rund 70 Prozent der Rostocker Haushalte werden mit Fernwärme versorgt. Damit die Energie kostengünstig und effizient vom Verbraucher genutzt werden kann, hat die Rostocker Stadtwerke AG gestern mit der Innung Sanitär, Heizung, Klima Rostock eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Diese bekräftigt die partnerschaftliche Zusammenarbeit. „Die Anforderungen an Energieanlagen und an die Gebäudedämmung steigen, deswegen wollen wir gemeinsam überlegen, wie wir Ressourcen sparen können“, sagt Ute Römer, Vorstandsmitglied des Energieversorgers. Der Schwerpunkt liege in der Fernwärme sowie im Erdgas und Vertrieb. Während die Stadtwerke die Energie liefern, ist die Innung dafür zuständig, die Heiz- und Stromanlagen auf dem neuesten Stand der Technik zu halten.

„Unsere Aufgabe ist auch die Aufklärungsarbeit. Wir bieten fachlich fundierte Beratung und erklären Kunden die Vorteile“, sagt Thomas Wegner, Installateurmeister und Obermeister der Innung. Aufgrund vieler Gesetze und Bestimmungen herrsche in der Bevölkerung allgemeine Unsicherheit und Aufklärungsbedarf. „Dabei ist Fernwärme eine sichere und effiziente Energie“, sagt Wegner. Eine kostengünstige Alternative aus regenerativer Energie für die breite Fläche gebe es bisher nicht.

Seit dem Inkrafttreten der Fernwärmesatzung 1992 hat die Innung in den vergangenen Jahren einen Großteil der Heizungsanlagen in Rostock und im Landkreis modernisiert. Darüber hinaus sind beide Partner damit beschäftigt, auch neue Technologien aufzunehmen. „Bezüglich der Energiewende und regenerativer Energien wollen wir auch Ansprechpartner für Verbraucher sein“, ergänzt der Obermeister. Die Innung und die Stadtwerke arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen und wollen mit der Vereinbarung ihre Arbeit bekräftigen. Der Vertrag läuft bis zum 31. Dezember 2016. „Wir sehen das als eine gute Basis für die Zukunft“, so Römer.

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