Millionen-Projekt fertig : Parkplatz in ein Kleinod verwandelt

Polier Ingo Weigend (l.), Ines Rubin (M.) vom Tiefbauamt mit Bauleuten vom Kirchenplatz: Jetzt sind alle froh, fertig zu sein.
Polier Ingo Weigend (l.), Ines Rubin (M.) vom Tiefbauamt mit Bauleuten vom Kirchenplatz: Jetzt sind alle froh, fertig zu sein.

Kirchenplatz ist jetzt offiziell übergeben / Land unterstützt die Sanierung mit knapp einer Million

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06. August 2015, 15:00 Uhr

Belegte Brötchen für die Bauarbeiter vom Bausenator privat spendiert – das war zur offiziellen Eröffnung des Warnemünder Kirchenplatzes gestern mehr als verdient. Denn die Männer von ASA-Bau um Polier Ingo Weigend mussten richtig ranklotzen, um alles fristgerecht zu schaffen. Zweimal kosteten Überraschungsfunde Zeit: „Einmal wurde ein alter Tank und einmal eine Zisterne gefunden“, sagt Ines Rubin, Projektleiterin vom Tief- und Hafenbauamt.

„Unser neuer Kirchenplatz ist ein richtiges Kleinod geworden“, erklärt Bausenator Holger Matthäus (Grüne). „Er bietet den Warnemündern und den Gästen eine höchste Aufenthaltsqualität. Nach so vielen Jahren haben wir gemeinsam den Mut gehabt, aus einer eintönigen Abstellfläche für Autos ein neues einladendes Herz für den Ort zu entwickeln.“ Ohne die Mittel des Landes hätte die Stadt das nicht finanzieren können, so Matthäus.

Für insgesamt 3,1 Millionen Euro wurde der zentrale Kirchenplatz im Ostseebad erneuert und umgestaltet. Rund um die Kirche sei „ein attraktiver Aufenthaltsort entstanden, der zum Verweilen einlädt“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). Sein Ministerium hatte die Sanierung mit knapp einer Million Euro Städtebaufördermitteln unterstützt. Unter anderem wurden Straße und Gehwege erneuert sowie Bäume und Büsche gepflanzt. Außerdem erhielt die Kirche eine Anstrahlung und behindertengerechte Rampe. Bei der Einweihung waren Karin und Herrmann Bornemann aus Warnemünde dabei: „Der Platz ist schön geworden“, attestieren sie. Eingebürgert hat sich das Parken von Motorrädern an den Fahrradständern. „Das ist aber nicht gestattet“, sagt Tiefbauamtsleiter Heiko Tiburtius.

Die Hansestadt hat das Projekt auf Basis einer Gesamtplanung der Büros Hannes Hamann und Jörn Meyer realisiert. Der Hauptauftragnehmer ASA Bau aus Neubukow war im engen Zusammenwirken mit Eurawasser Nord, dem Warnow-Wasser- und Abwasserverband, den Stadtwerken Rostock und der Rostocker Straßenbahn AG tätig.

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