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Cup im Stadthafen : Pappboot-Kapitäne auf großer Fahrt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim Cup im Stadthafen sorgen auch Schiffsbrüchige für Begeisterungsstürme

Riesenspaß im Stadthafen: Beim 10. Wiro Pappcup führten die Paddler am Sonnabend nicht nur ihr Basteltalent, sondern auch ihre Schwimmfertigkeiten vor. Innerhalb von zwei Stunden wurden zuerst die Boote aus Pappkartons und Klebeband gezaubert. Danach gehörte der Eignungstest zur Hauptattraktion und das Publikum an der Kaikante feuerte die Wagemutigen begeistert an.

Lustig wurde es, wenn Boot und Kapitän sang- und klanglos in die Fluten der Warnow abtauchten. „Immerhin sind wir beim ersten Mal weit gekommen, das Boot war schon mal dicht“, sagte Maik Brandt vom Team Rotaract Club. Beim Einsteigen zeigten sich erste Konstruktionsfehler, bevor das Pappboot nach wenigen Sekunden umkippte und absoff. „Egal, der Spaß stand heute im Vordergrund“, so Teamkollegin Carrie Koch.

Sebastian Neumann vom Team VM03 schaffte es mit der „MS Anni“ immerhin bis zur Hälfte der 200 Meter-Strecke. Beim Umrunden der Boje kippte der Kahn und Neumann durfte die letzten 100 Meter bis zum Ziel zurückschwimmen. Inzwischen hat sich die Pappboot-Meisterschaft einen Kultstatus geschaffen und erfreut sich steigender Beliebtheit.

„In diesem Jahr verzeichnen wir einen Teilnehmerrekord von 13 Teams“, sagte Sebastian Kasch vom Wiro-Team. Platz 1 belegten die Muschelschubser mit 1 Minute und 23 Sekunden. Danach folgten die Wironauten und auf Platz 3 das Team AHA.


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