Volksfest in Rostock : Ostermarkt besticht durch Vielfalt

Testphase: Bevor Künstler Olaf Hobrlant am 1. April ein Riesen-Ei mit Kindern bemalt, muss dieses kleine Modell herhalten.
Testphase: Bevor Künstler Olaf Hobrlant am 1. April ein Riesen-Ei mit Kindern bemalt, muss dieses kleine Modell herhalten.

Neben den Fahrgeschäften und kulinarischen Spezialitäten wollen die Veranstalter vor allem durch künstlerische Angebote auftrumpfen

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24. März 2015, 15:00 Uhr

Wer kürzlich am Neuen Markt oder der Kröpeliner Straße vorbeigekommen ist, dem wird es nicht entgangen sein – der Aufbau des Ostermarkts ist in vollem Gange. Am Sonnabend ist es soweit: „Die Eröffnung des Ostermarkts ist der Startschuss in die Saison – das erste Volksfest des Jahres“, sagt Inga Knospe, Geschäftsführerin der Großmarkt GmbH.

An den 15 Veranstaltungstagen bis zum 12. April werden bis zu 60 000 Besucher erwartet, so Heiko Lange, Leiter des Veranstaltungsbüros. Als begünstigend sieht Knospe den verkaufsoffenen Sonntag, der am 29. März von 13 bis 18 Uhr zusätzlich Besucher anlocken dürfte. Vielmehr aber das vielfältige Programm, das neben den Fahrgeschäften wie immer mit kulinarischen Leckereien begeistern soll. „Von Bratwurst bis Kartoffelpuffer ist wieder alles dabei“, sagt Knospe, hebt aber vor allem die künstlerischen Beiträge hervor. So stellt der Verein Palette erstmals in der Vereinshütte aus.

Ein besonderes Highlight wird am 1. April stattfinden, wenn der Rostocker Künstler Olaf Hobrlant am Neuen Markt bereits zum 10. Mal ein Riesen-Ei mit Kindern gestalten wird. „Das ist zu einer festen Größe geworden“, sagt Hobrlant und erinnert sich, dass die Eier in den letzten Jahren oft schon nach zwei Stunden komplett bemalt waren. „Dabei sind schon richtige Kunstwerke entstanden“, so der Warnemünder, „aber natürlich sind auch immer ein paar Schmierfinken dabei.“

Für kulturelle Vielfalt sorgen außerdem zwei Thementage: „Am 9. April ist der Tag des Miteinanders“, erklärt Marlies Urbigkeit, Vorsitzende des Schaustellerverbands. Dann dürfen Kinder und Jugendliche mit körperlicher oder geistiger Behinderung die Fahrgeschäfte kostenfrei nutzen. „Und der 7. April wird der Tag der Begegnung“, erklärt Knospe. „Dann dürfen Bewohner der Flüchtlingsheime umsonst fahren.“

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