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Norddeutsche Neueste Nachrichten

12. Dezember 2017 | 05:38 Uhr

Banken-Prüfung : Ospa besteht den Beratungstest

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Sparkasse schneidet bei Untersuchung des Instituts für Vermögensaufbau am besten ab

von
erstellt am 15.Apr.2014 | 08:00 Uhr

Das unabhängige Institut für Vermögensaufbau hat im Januar neun Banken in Rostock getestet. Aus diesem Vergleich ist die Ostseesparkasse (Ospa) als Sieger hervorgegangen. In der Bewertung schloss sie mit einer Gesamtnote von 2,0 ab. Auf Platz zwei folgt mit einer Note von 2,1 die Commerzbank. Die Hypo-Vereinsbank belegt mit einer 2,2 den dritten Platz.

„Dieser Test zeigt uns, wo es noch Baustellen gibt und wo wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Ospa-Vorstandsvorsitzender Frank Berg. Er kann sich in doppelter Hinsicht freuen. Nicht nur, dass sein Unternehmen ausgezeichnet wurde. Er ist auch gerade vom Ospa-Verwaltungsrat als Vorstandsvorsitzender bestätigt worden und wird nun auch für die kommenden sechs Jahre an der Spitze der Ospa stehen. „Frank Berg hat in der jetzigen Situation die volle Unterstützung des Verwaltungsrates“, sagt dessen Vorsitzender Sebastian Constien. Sollte im Zusammenhang mit den im Raum stehenden Vorwürfen zur Beihilfe zum Subventionsbetrug gegen Berg ein Verfahren eröffnet werden, müsse neu überlegt werden. Noch bestehe dazu aber keine Veranlassung. Beim so genannten City-Contest des Instituts für Vermögensaufbau wurden fünf Hauptkriterien untersucht: der Telefonkontakt, die Vor- und Nachbetreuung, die Atmosphäre und Interaktion im Kundengespräch, Kundengerechtigkeit sowie Sachgerechtigkeit – wobei auf die beiden letzten Punkte besonderes Augenmerk gelegt wurde.

„Bei der Beratung wurde eine ausführliche Bedarfsanalyse vorgenommen und dem Kunden alle Sachverhalte verständlich dargestellt“, sagt Markus Gauder vom Prüfinstitut, der gestern den Preis im Ospa-Zentrum überreichte. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Nicht selten werde der Kunde allein gelassen oder falsch beraten. Für die Ospa ist das Ergebnis ein guter Grund, um ihr Beratungsnetz weiter auszubauen. So sollen in nächster Zeit rund drei Millionen Euro in den Aus- und Umbau der Filialen investiert werden. Außerdem setzt die Sparkasse auf die Stärkung der neuen Medien und der Internetfiliale.

Neben den drei Banken auf den vorderen Plätzen wurden sechs weitere bewertet. Die Ergebnisse: Comdirect Bank (2,5), Deutsche Bank (3,0), HVB Online Filiale (3,0), ING-Diba (3,1), Cortal Consors (3,1) sowie die Rostocker Volks- und Raiffeisenbank (3,2).

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