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Norddeutsche Neueste Nachrichten

26. September 2017 | 20:21 Uhr

Bau : Ortseingang wird umgestaltet

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Heideweg Richtung Buchholz-Heide in Klein Stove soll verbreitert werden. Baumtor und Bank sind geplant .

Der Ortseingang des 50-Seelen-Dorfes Klein Stove in Richtung Buchholz-Heide soll umgestaltet werden. Dafür hat die Gemeinde Kritzmow Mittel aus dem Topf zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL MV) erhalten. Bei einem Ortstermin gestern haben der stellvertretende Bürgermeister Dittmar Brandt (SPD), Mario Schacht vom Bauausschuss der Gemeinde, Petra Albrecht vom Bauamt des Amtes Warnow-West sowie Eckard Paech und Bodo Seiler vom zuständigen Planungsbüro AIB die Pläne vorgestellt. „Bevor wir sagen, was genau gemacht wird, wollen wir erst einmal mit den Einwohnern ins Gespräch kommen“, so Brandt.

Vorgesehen ist laut Paech, den Heideweg zu verbreitern. Dafür soll dieser – je nach Höhe der Kosten – auf rund 82 Metern Länge grundhaft ausgebaut werden. Die Spurbreite des Asphalts soll 2,80 Meter betragen und wird beidseitig jeweils 60 Zentimeter breite und befahrbare Gossen erhalten. Durch einen zusätzlichen Ausweichbereich, der sich zum Dorf hin verjüngt, soll der Heideweg so von aktuell etwa 3,50 Meter auf 4 Meter Bereite ausgebaut werden. „Die Straße ist derzeit in einem extrem schlechten Zustand und auch die Bankette sind ausgefahren“, sagt der Planer. Dadurch soll auch der Absatz in der Spurbreite beseitigt werden. Im Ortseingangsbereich soll zudem ein sogenanntes Baumtor entstehen mit je vier Bäumen an jeder Straßenseite. „Dieses Tor soll die Straße optisch schmaler machen“, sagt Paech. Mit dieser Maßnahme sollen Autofahrer zum Abbremsen animiert werden. Denn, so zahlreiche Klein Stover, das Tempo 30-Schild komme viel zu spät und müsse direkt beim Ortseingang stehen. Sie befürchten, dass die Autofahrer zu schnell ins Dorf fahren, wenn die Straße ausgebaut wird. „Die Anmerkung mit der Geschwindigkeitsreduzierung nehmen wir mit auf und prüfen das mit dem Landkreis“, sagte Paech.

Neben Straßenverbreiterung und Baumtor soll zudem die Aufenthaltsqualität, beispielsweise für Radfahrer, mit einer Bank und Papierkorb erhöht werden. Als Aufstellungsorte standen das Areal am Löschteich und am Ortseingang zur Wahl. Die Einwohner favorisierten die Variante am Ortseingang, was die Planer ebenfalls mitaufnahmen.

Im September sollen die Bauarbeiten beginnen. „Bis 15. Oktober müssen die Mittel ausgegeben werden“, sagte Petra Albrecht, die über die Höhe der Fördermittel keine Angaben machen wollte. „Die Ausschreibungen laufen jetzt“, fügt Brandt hinzu. Enttäuscht zeigten sich die etwa 25 anwesenden Klein Stover, dass der Löschteich nicht mit in die Umgestaltungsmaßnahme mit einbegriffen ist. Denn, so die Bewohner, dieser müsste dringend saniert werden, da er kaum noch Wasser führe. „Das Problem mit dem Wasser ist bekannt“, so Petra Albrecht, „das ist für 2018 geplant. Wir hoffen sehr, dass wir das hinkriegen.“

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