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Stadtteilzentrum : Ortsbeirat will den Winkeltreff retten

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mit einem offenen Brief wendet sich die Bürgervertretung an den bisherigen Träger HWBR

Ist bis zum 30. April kein Träger gefunden, muss der Lütten Kleiner Winkeltreff dichtmachen. In der Hoffnung auf Unterstützung hat sich der Ortsbeirat Lütten Klein jetzt mit einem offenen Brief an den Träger, die Hanseatische Weiterbildungs- und Beschäftigungsgemeinschaft Rostock (HWBR), gewendet.

„Wir hoffen, dass endlich etwas passiert und sich ein neuer Träger findet oder die HWBR die Kosten übernimmt“, sagt Ortsbeiratsvorsitzende Gabi Bolz (Linke). Mit einer in dieser Woche gestarteten Unterschriftenaktion wollen die Stadtteilvertreter zusätzlich ihren Willen bekräftigen, den Sozialtreff am Leben zu halten. Im Winkeltreff, dem Invia-Mehrgenerationenhaus und in der Gemeinschaftspraxis von Dörte Krieger und Helga Schütt, Ahlbecker Straße 7, können die Anwohner für das Anliegen unterschreiben.

Sollte der Träger die Finanzierung des Sozialtreffs nicht übernehmen, fordert der Ortsbeirat die Hansestadt Rostock in dem offenen Brief auf, ihrer sozialen Verpflichtung nachzukommen und die finanzielle Unterstützung zu übernehmen. In dem Schreiben weist Gabi Bolz außerdem darauf hin, dass sich der Ortsbeirat dazu bereit erklärt, sich mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen, um über Lösungsmöglichkeiten zu beratschlagen. Die Vorsitzende will den Angestellten des Winkeltreffs beistehen und hat ihnen ihre Hilfe angeboten.

Seit mehr als zehn Jahren ist der Winkeltreff ein Anlaufpunkt für Menschen mit kleinem Geldbeutel. In dem Sozialtreff bekommen sie täglich ein preiswertes Mittag und jeden Donnerstag Frühstück. An den Nachmittagen bietet der Treff Dia-Vorträge, Senioren-Gymnastik und Kartenspiele an. Für viele Menschen ist der Winkeltreff ein wichtiger Ort der Begegnung, der ihnen aus der Isolation heraushilft.

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erstellt am 16.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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