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Rostocker helfen Flüchtlingen : Operation Sophia: Rostocker retten 523 Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ kehrt am Freitag nach Warnemünde zurück

Die Angehörigen sind bereits voller Vorfreude: Die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ kehrt am Freitag um 10 Uhr von der Operation Sophia in ihren Heimathafen Warnemünde zurück. Damit endet ein dreimonatiger Einsatz der Marinesoldaten innerhalb der European Union Naval Force Mediterranean (EUNAVFOR MED).

Seit dem Auslaufen am 11. Januar hat die Korvette 14 910 Seemeilen bei der Fahrt durch den Atlantik und das Mittelmeer zurückgelegt. 65 Soldaten standen während des Einsatzes unter dem Kommando von Korvettenkapitän Marco Köster (39). In dieser Zeit war das Schiff nicht nur mit der Aufklärung im Seegebiet beauftragt. Hinzu kam die Seenotrettung von vielen Männern, Frauen und Kindern. Insgesamt konnten 523 in Not geratene Personen gerettet werden – darunter 50 Frauen und sechs Kinder.

Korvettenkapitän Köster sagt: „Ich bin stolz auf die großartige Leistung meiner Besatzung. Dieser untypische Einsatz war durch besondere physische und psychische Belastungen für meine Mädels und Jungs gekennzeichnet, die sie mit Bravour gemeistert haben.“ Für die Besatzung steht nun eine Woche Urlaub an. Danach bereiten sich die Männer und Frauen auf ihre neuen Aufgaben vor.

Die Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber der Operation Sophia werden auf hoher See und im internationalen Luftraum zwischen der italienischen und libyschen Küste eingesetzt. Sie überwachen das Seegebiet und tragen dazu bei, dass ein umfassendes Bild über die Aktivitäten von Schleusern entsteht, die aus Profitgier das Leben von Menschen riskieren. Die Schiffe dürfen in internationalen Gewässern Boote anhalten und durchsuchen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie von Schleusern genutzt werden. Sie können beschlagnahmt und umgeleitet werden.

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