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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 19:01 Uhr

Museums-bIlanz : Olsenbande lockt die Besucher

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

2015 war ein erfolgreiches Jahr mit 25 Prozent mehr Gästen

Etwa 190 000 Menschen haben die fünf Rostocker Museen in diesem Jahr in ihre Häuser locken können – und damit rund 25 Prozent mehr als noch 2014. Mit dieser Steigerung der Besucherzahlen blicken das Kulturhistorische Museum, die Kunsthalle, das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum, die Societät maritim und das Heimatmuseum Warnemünde auf ein erfolgreiches Jahr zurück. „Das alles ist das Ergebnis harter und kreativer Arbeit“, sagte Dr. Steffen Stuth, Leiter des Kulturhistorischen Museums, gestern, als er zusammen mit den anderen Museumsleitern Bilanz zog.

Als Grund für das gesteigerte Interesse gab der Museumsleiter die breite Themenvielfalt an, die in Dauer- und Sonderausstellungen beleuchtet wird. So zählten laut Leiterin Dr. Kathrin Möller im Heimatmuseum in diesem Jahr die Sonderausstellung über die Warnemünder Kapitäne und die Horst Köbbert-Schau zu den Besuchermagneten. Auch die Societät konnte trotz Meldungen über einen geplanten Verkauf oder Schließung mehr Besucher in die August-Bebel-Straße locken. Allein 5200 Interessenten schauten sich die Ausstellung „Kaiser, Kalb und Krankenbett“ an, berichtete Leiter Jochen Pfeiffer.

Mit 66 000 Besuchern bis Anfang Dezember vermeldete auch Dr. Jörg-Uwe Neumann von der Kunsthalle einen Besucheranstieg. Klarer Favorit war die Schau zur Olsenbande. Reisegruppen aus Dänemark und ganz Deutschland schauten sich die Ausstellung an. Aber auch im Kerngeschäft, der zeitgenössischen Kunst, konnte das Museum punkten. Die Sean Scully- oder Arno Rink-Schau ernteten viel Beachtung. Im Kulturhistorischen Museum stieß vor allem die Stadtbildfotografie mit „Rostock geschäftig“ auf großes Interesse, während das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum mit maritimen und interaktiven Ausstellungen die Besucher begeisterte.

Auch für 2016 haben die fünf Häuser wieder einiges vor. So will das Kulturhistorische Museum ab März einen Blick auf die vier Pfarrkirchen St. Petri, St. Nikolai, St. Marien und St. Jakobi werfen. In der Societät geht es ab Oktober um Rostocks feine Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. 2016 widmet sich die Kunsthalle dem Künstler Günther Uecker. Seine Schau „Der geschundene Mensch“ war bereits in fast 60 Ländern zu sehen und wird ab Juli in der Kunsthalle gezeigt.

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