Oldtimer fürs Auge und für die Nase

Gisbert Bidlo aus Gnoien hat sein rotes Wartburg-311er-Coupé aus dem Jahr 1965 neu aufgearbeitet. Claudia Labude-Gericke
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Gisbert Bidlo aus Gnoien hat sein rotes Wartburg-311er-Coupé aus dem Jahr 1965 neu aufgearbeitet. Claudia Labude-Gericke

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28. Oktober 2012, 07:22 Uhr

Pastow | Wer am Sonnabend zum Treffen der DDR-Oldtimer wollte, musste einfach nur seiner Nase folgen. Weiß-graue Abgaswolken zogen über den Parkplatz am Heros-Markt im Gewerbegebiet Pastow und ließen den Besuchern den typischen Geruch der "Rennpappe" in die Nase steigen. Liebhaber von Trabant, Wartburg und Co hatte Gerd Seelow zum 9. DDR-Oldtimertreffen eingeladen - und 130 Fahrzeughalter waren gekommen, darunter auch die Feuerwehren Laage und Rövershagen mit ihren alten Löschfahrzeugen.

"Wir machen das zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst", so Seedow. "Das letzte Oktoberwochenende bietet sich an, weil viele Oldtimerfreunde ein Saisonkennzeichen haben und nur zwischen April und Oktober fahren dürfen - da können sie das Treffen mit einer Ausfahrt verbinden", sagt der Rostocker, der wegen seiner Vorliebe für die sächsischen Nutzfahrzeuge den Spitznamen "Barkas-Gerd" trägt.

Auf dem zum Treffen gehörenden Teilemarkt konnten die Auto-Schrauber das nötige Zubehör erwerben, um den Winter über basteln zu können. Nicht zum Rumbasteln, sondern als "Spaßfahrzeug" hat Sebastian Linde aus Demmin vor einem halben Jahr eine Simson Duo aus Polen gekauft. Die dreirädrige Maschine wurde früher als Krankenfahrzeug für Gehbehinderte genutzt - heute bringt sie die Augen von Oldtimerfreunden zum Glänzen.

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