zur Navigation springen

Springertag in Rostock : Oettinghaus springt auf Holzrang

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim 61. Internationalen Springertag in der Neptun-Schwimmhalle liefert das Rostock-Dresden-Duo eine gute Pflicht vom „Dreier“ ab

Unter dem tosenden Applaus der gut 400 Zuschauer in der Rostocker Neptun-Schwimmhalle beginnen die Synchronspringerinnen Saskia Oettinghaus (Rostock) und Louisa Stawczynski (Dresden) ihren Wettkampf. Beim Kunstspringen Synchron des 61. Internationalen Springertages wiegt die Last der Junioren-Europameisterinnenschwer. Die 17-jährige Saskia Oettinghaus gesteht: „Der Puls schlägt schneller, zumal wir als einziges Paar unser Gastgeberland vertreten.“ Der Grund dafür ist das Nichtantreten des Nummer-Eins-Duos Tina Punzel und Nora Subschinski (Dresden/Berlin). Letztere musste mit grippalem Infekt abreisen.


Kopfsprünge vorwärts für die Pflicht


„Alles ausblenden, voll auf den Wettkampf konzentrieren, macht einfach euer Ding“, geben die Trainer Michail Sachiasvili und Boris Rozenberg ihren Schützlingen mit auf den Weg in die zwei Pflicht- und drei Kürsprünge im Duell mit der Konkurrenz aus insgesamt sechs Ländern. Unter ihnen die WM-Vize von Kasan, Jennifer Abel/Pamela Ware aus Kanada.

Sachiasvili erläutert den Synchron-Modus: „Jede der fünf Sprungarten ist zu bedienen. Für die Pflicht haben sich Louisa und Saskia für Kopfsprünge vorwärts und Delfin entschieden.“ Es wird ernst. Die Mädchen umarmen sich noch einmal, die männlichen Pendants Patrick Hausding und Stephan Feck wünschen „Good luck“, und hoch geht es auf den „Dreier“.

Die Pflicht bewältigt das Duo gut. Bundestrainer Lutz Buschkow: „Zwischenaufgabe mit 96 Punkten gut erfüllt. Nun kommen aber die Sprünge bei denen sich die Spreu vom Weizen trennt. Kräftiges Daumendrücken scheint angesagt. Ich habe aber ein gutes Gefühl.“

Noch einmal pushen sich Saskia und Louisa, fausten sich vor der Schraube ab. „Bestimmerin“ Stawczyski („Ich brauche stets eine längere Konzentrationsphase“) gibt das Kommando „Ab!“. Auh weia – nicht ganz gelungen bei einer der Damen… Es folgen der neu ins Programm aufgenommene 305b und die zweieinhalb Rückwärts. Platz vier, nur 13,23 Zähler hinter den Vize-Weltmeisterinnen. „Total zufrieden“, ist Saskia, während Louisa „eigene Reserven“ ausmacht.

Ergebnisse:

Männer,  3 m: 1. Patrick Hausding (Berlin) 503,50 Punkte, 2. Peng Jianfeng (China) 494,20, 3. Philippe Gagne (Kanada) 450,85, … 9. Stephan Feck (Leipzig) 403,20 (Halbfinale)

Synchron 3 m: 1. Philippe

Gagne/Francois Imbeau-Dulac (Kanada) 418,68,  2. Patrick Hausding/Stephan Feck (Berlin/Leipzig) 414,63, 3. Antoine Catel/Matthieu Rosset (Frankreich) 408,63

Synchron 10 m: 1. Xu Zewei/Tai Xiaohu (China) 461,58, 2. Philippe Gagne/Vincent Riendeau (Kanada) 411,48, 3. Timo Barthel/ Dominik Stein (Dresden/Leipzig) 395,37

Turm: 1. Yang Jian (China) 523,40, 2. Benjamin Auffret (Frankreich) 512,70, 3. Vincent Riendeau (Kanada) 464,25, … 6. Timo Barthel (Dresden) 427,10, … 11. Dominik Stein (Leipzig) 386,55 (Halbfinale)

Frauen, Turm: 1. Ding Yaying (China) 378,05 Punkte,
2. Meaghan Benfeito (Kanada) 371,30,
3. Suo Miya (China) 346,95, 
…  7. Maria Kurjo (Berlin) 319,65 (Halbfinale)

3 m: 1. He Xiaojie (China) 354,90,
2. Jennifer Abel (Kanada) 328,05,
3. Chen Yiwen (China) 327,60,
… 5. Tina Punzel (Dresden) 311,10

Synchron 3 m: 1. Chen Jiayu/He Xiaojie (China) 314,40,
2. Uschi Freitag/Inge Jansen (Niederlande) 299,10,
3. Jennifer Abel/Pamela Ware (Kanada) 285,24,
4. Saskia Oettinghaus/Louisa Stawczynski (Rostock/Dresden) 271,41

Synchron 10 m: 1. Ding Yaying/Suo Miya (China) 341,04,
2. Maria Kurjo/My Phan (Berlin) 294,33,
3. Villo Kormos/Zsofia Reisinger (Ungarn) 283,86

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen