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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 09:38 Uhr

Öl-Alarm im Yachthafen - Probe glückt

vom

svz.de von
erstellt am 14.Apr.2013 | 06:20 Uhr

Kühlungsborn | Verwunderung am Sonnabend in Kühlungsborn: Mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk blockierten den Yachthafen. Allerdings war das nur eine Übung, sie probten die Eindämmung von auslaufendem Boots-Kraftstoff. Die Aktion ,,Sauberes Wasser" soll im Ernstfall das schlimmste an der Ostseeküste verhindern und einmal jährlich an unterschiedlichen Orten abgehalten werden.

24 Einsatzfahrzeuge mit modernster Ölwehr-Technik wurden für den Ernstfall erprobt und lockten zahlreiche Zuschauer in den kleinen Hafen des Seebads. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rostock und dem Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg beteiligten sich 105 Einsatzkräfte der Ortsgruppen Bad Doberan, Kühlungsborn, Graal-Müritz und Güstrow an der Aktion. Der technische Einsatzleiter vom Landkreis Rostock, Andreas Wegener, koordinierte per Funk Inhalt und Ablauf der Übung.

Bereits am frühen Morgen organisierte das Havarie-Kommando den Einsatz der Ölabwehrtechnik vom Stützpunkt Heiligendamm. Während sich der vermeintliche Schiffsdiesel im Hafenbecken ausbreitete, herrschte an der Kaikante hektisches Treiben. Mit Booten wurden Ölsperren angebracht, Planen ausgerollt, mit Seilen Gerätschaften gesichert, bevor schwimmende Absaugpumpen das Malheur beseitigten und in bereitstehende Auffangbehälter beförderten.

,,Letztendlich klappt alles so, wie wir es geplant haben", sagt Einsatzleiter Steffen Kriebel von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Doberan. Dazu beigetragen hat auch, dass den Helfern der Sand der Strandabschnitte erspart blieb - der stellt für Fahrzeuge und Gerätschaften eine besondere Herausforderung dar.

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