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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. Oktober 2017 | 20:46 Uhr

Obdachloser entkommt dem Tod

vom

svz.de von
erstellt am 12.Dez.2012 | 07:27 Uhr

Rostock | Gegen 11 Uhr am gestrigen Morgen sind Passanten auf einen hilflosen Mann am Rosengarten aufmerksam geworden. Der 60-jährige Obdachlose hatte auf einer Parkbank geschlafen und war festgefroren. Die Rostocker holten Hilfe. Polizei und Rettungsdienst rückten umgehend an und brachten den stark alkoholisierten, verkühlten Mann in ein Krankenhaus. Erst am 1. November war ein 54-jähriger Obdachloser im Rosengarten erfroren. Der Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen. Die Temperaturen lagen damals bei zwei Grad Celsius. Zur Zeit ist es nachts noch deutlich kälter. Streetworker sind deswegen auch nachts zu den typischen Orten in Rostock unterwegs, um zu helfen. Auch der Rosengarten, in dem auch der 60-Jährige sein Lager aufschlug, ist ein häufiger Aufenthaltsort, weiß Streetworker Erik Niemierski. Viele Obdachlose würden die Nähe der Einkaufstraßen mit ihren sanitären Einrichtungen und jetzt auch des Weihnachtsmarktes suchen. Auf dem Weg zurück, möglicherweise in Richtung des Nachtasyls der Rostocker Stadtmission am Güterbahnhof 22 , machen sie im Rosengarten Halt. "Sie haben oft eine chronische Alkoholsucht, sind schwächer", sagt Niemierski. Wer einen Obdachlosen nachts im Freien schlafen sieht, kann neben dem Notruf in zweifelhaften Fällen die Obdachlosenhilfe verständigen.

Kontakt: 0381/697382 und 0170/7727189

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