Bauprojekt : Nordwesten soll entlastet werden

Bis Ende 2017 könnte die Verlängerung fertig sein.  Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
Bis Ende 2017 könnte die Verlängerung fertig sein. Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0

Verwaltung unternimmt Vorstoß zum Ausbau der Mecklenburger Allee / Ende 2017 könnte das Teilstück fertiggestellt sein

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20. November 2015, 19:14 Uhr

Die Verwaltung macht Fortschritte bei der angestrebten Entlastung des Elmenhorster Wegs: Auf ihrer Sitzung am 20. Januar soll die Bürgerschaft Planung und Bau der Verlängerung der Mecklenburger Allee zustimmen. „Die Kosten für den etwa 1000 Meter langen westlichen Abschnitt belaufen sich auf zirka 1,6 Millionen Euro“, heißt es in der zugehörigen Beschlussvorlage der Verwaltung. Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) zufolge könnte das Verbindungsstück im Idealfall Ende 2017 fertiggestellt sein.

Auf das Projekt warten die Anwohner bereits seit Jahren. Sie beklagen sich über zu viele, zu schnelle und zu laute Fahrzeuge auf dem Elmenhorster Weg, der von Auto- und Lkw-Fahrern als Abkürzung genutzt wird. Derzeit sind dort rund 1600 Kraftfahrzeuge täglich unterwegs. Dabei ist die Straße mit teilweise weniger als fünf Metern Breite sehr schmal, auch ein Geh- und Radweg fehlt. Das sei extrem gefährlich, so die Anwohner. Sie hatten in der Vergangenheit mehrfach für alternative Lösungen demonstriert. „Ich werde noch im November mit der dortigen Bürgerinitiative Kontakt aufnehmen und die jetzige Realisierung vorstellen“, sagt Matthäus. Er wisse um die „lang gehegten Erwartungen vieler Menschen, insbesondere der Ortsbeiräte Lichtenhagen und Warnemünde/Diedrichshagen“. Die Verlängerung der Mecklenburger Allee war bereits Teil des Integrierten Gesamtverkehrskonzepts von 1998, wurde aber nie umgesetzt. Sie soll Warnemünde und Lütten Klein beziehungsweise Lichtenhagen Dorf entlasten. „Das ist ein Vorhaben der Hansestadt Rostock“, sagt Matthäus. Um Fördermittel des Landes einwerben und einen konkreten Zeitplan erarbeiten zu können, sei der Planungsauftrag der Bürgerschaft entscheidend. „Seitens des Verkehrsministeriums wurde wegen der hohen Verkehrsbedeutung eine Förderung in Aussicht gestellt“, so der Senator.

Das Ministerium selbst plant zudem eine Ortsumgehung für Elmenhorst, bis zu der die Verlängerung der Mecklenburger Allee geführt werden soll. Dazu läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren. Ein Hindernis ist das nicht, so Matthäus: „Beide Vorhaben sind unabhängig voneinander umsetzbar.“

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