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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. Dezember 2017 | 06:20 Uhr

FSV Nordost : Noch drei Jahre bis zum neuen Platz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

2018 soll der Verein eine eigene Kunstrasenanlage in der Walter-Butzek-Straße erhalten

von
erstellt am 21.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Noch müssen die Fußballer des FSV Nordost über den Wall an der Dierkower Allee klettern, um zu ihrem selbst hergerichteten Spielfeld zu gelangen. Bei den Gegnern ist der Platz für seine Unebenheiten berüchtigt. 2018 soll damit Schluss sein und der Verein eine neue Kunstrasenanlage bekommen.

Auf dieses Ziel haben Christian Demmin und seine Vorstandskollegen rund drei Jahre hingearbeitet. „Jetzt haben sich die vielen Ämtergänge gelohnt“, sagt der 26-Jährige. Der FSV zählt mittlerweile 540 Mitglieder, die hauptsächlich in den Sparten Fußball und Kinderturnen aktiv sind. Dabei gibt es den Verein erst seit 2008. „Wir sind extrem gewachsen“, sagt Demmin. Er hofft, mit der neuen Anlage künftig talentierte Spieler langfristig halten zu können. „Bis jetzt sind sie immer irgendwann weg“, sagt er.

Der neue Platz soll voraussichtlich auf der Freifläche an der Walter-Butzek-Straße gebaut werden, in direkter Nachbarschaft zum bisher genutzten Spielfeld hinterm Wall. Dieser Standort hatte von der Stadtverwaltung den Vorzug erhalten – er weise die richtige Größe auf und auch die Höhe der Investition sei überschaubar, so Martin Meyer, Chef des Amts für Schule und Sport. „Insgesamt sind wir auf fünf geeignete Flächen gestoßen, die auf Anbindung, Schallschutz oder auch Sanitäranlagen geprüft wurden“, sagt er. Ein letztes Hindernis vor dem Neubau gibt es allerdings: Das Umweltamt hat sein Veto eingelegt. Der Spielbetrieb neben den Wohnblocks sei zu laut.

Das wiederum will der Kommunale Eigenbetrieb Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) als späterer Vermieter nicht akzeptieren, hat ein externes schalltechnisches Gutachten in Auftrag gegeben. Dessen Ergebnisse liegen nun vor, sagt Meyer: „In der Quintessenz kommt es zu der Auffassung, dass der Platz geeignet ist.“ Ein paar Auflagen müssen die Sportler allerdings erfüllen. So dürfe der Spielbetrieb an Sonn- und Feiertagen nicht länger als vier Stunden dauern und nur zwischen 9 und 13 Uhr sowie 15 und 20 Uhr stattfinden. An Werktagen dürfe der Platz nicht mehr als 13 Stunden, für den reinen Spielbetrieb nicht mehr als fünfeinhalb Stunden genutzt werden. „Das können wir so zusichern“, sagt Meyer. Jetzt müsse nur noch das formale Widerspruchsverfahren korrekt abgeschlossen werden, dann stehe dem Neubau nichts mehr im Wege.

Zugleich mit diesem Vorhaben sollen die beiden bestehenden Hallen am Standort saniert und zwischen ihnen ein neuer Sanitärtrakt errichtet werden. Den alten Fußballplatz hinterm Wall will der FSV ebenfalls weiter nutzen, so Demmin, allerdings nicht mehr für die Spiele der höherklassigen Mannschaften.

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