Neuer Eigentümer : Nienhäger Ferienresort Seepferdchen im Umbruch

André Tessenow führt seit rund vier Wochen die Geschäfte im Ferienidyll Seepferdchen in Nienhagen.
André Tessenow führt seit rund vier Wochen die Geschäfte im Ferienidyll Seepferdchen in Nienhagen.

Rostocker André Tessenow übernimmt den Betrieb und will den Wellnessbereich umgestalten

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20. November 2014, 11:00 Uhr

Neustart im Ferienidyll Seepferdchen in Nienhagen: Nach einem Eigentümerwechsel Mitte Oktober und neu erarbeitetem Konzept sollen nun Taten folgen, um das Urlaubsresort an der Ostseeküste wieder auf wirtschaftlich gesunde Beine zu stellen. Die ersten Ansatzpunkte des neuen Geschäftsführers André Tessenow sehen dabei die umfangreiche Umgestaltung des Restaurant- und Wellnessbereichs vor.

„In der Tourismusbranche ist es schwer, ein Objekt in dieser Größenordnung wirtschaftlich rentabel zu gestalten. Das sehe ich als Anreiz und große Herausforderung“, beschreibt der 39-jährige Rostocker seine Beweggründe. Vor knapp vier Wochen übernahm Tessenow die Geschäfte vom vorherigen Eigentümer Christian Ott, der mit einem geringen Anteil weiterhin Gesellschafter des Unternehmens an der Ostseeküste bleibt. „Ziel ist es, die wirtschaftlichen Defizite mit konzeptionellen Veränderungen auszugleichen“, betont Tessenow, der damit auch die Arbeitsplätze der zurzeit neun Mitarbeiter langfristig sichern möchte. Im Blick hat der 39-Jährige dabei vor allem den Restaurant- und Wellnessbereich. Während ersterer aufgrund seiner geringen Größe nicht rentabel war und zu einem Hof-Café mit wechselnden Tagesangeboten umgewandelt wird, ist in der Sauna- und Massagelandschaft eine umfassende Renovierung und Neugestaltung angedacht.

„Wir schließen beide Bereiche im Januar und wollen uns dann zum Saisonstart am 1. Mai mit neuem Gesicht präsentieren“, sagt Tessenow. Dazu zählt auch die Erweiterung des Kinderspielzimmers im Innenbereich, mit der das Ferienresort seine Spezialisierung auf Familienurlaube untermauern will. „Das hat sich als unser Hauptklientel bewährt“, so der Geschäftsführer.

Um das Investitionskapital hierfür bereitzustellen, erfolgt die Aufteilung der 78 Ferienhäuser in zwei Eigentümergemeinschaften. Diese organisieren dann ihrerseits den Verkauf der Objekte an private Anleger. „Wir als Resort bleiben vertraglich aber für die Verwaltung und das Betreiben der Wohnungen zuständig. Für den Gast ändert sich demnach nichts“, so Tessenow.

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