Rostock : Neues Petritor-Ensemble: Planer steht fest

Vision: So soll das neue Petritor an der Slüterstraße aussehen.  Grafik: gmp international gmbh
Vision: So soll das neue Petritor an der Slüterstraße aussehen. Grafik: gmp international gmbh

Entwurf der Wiederbebauung im Eingangsbereich der Slüterstraße bis Ende 2017

svz.de von
07. September 2017, 20:45 Uhr

Das neue Petritor-Ensemble soll das Planungsbüro gmp International GmbH aus Berlin gestalten. Das Büro hatte es in einem Wettbewerb des städtischen Sanierungsträgers, der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), unter die besten drei geschafft.

Die RGS hatte den Realisierungswettbewerb für die Wiederbebauung der historischen Grundstücke im Eingangsbereich der Slüterstraße ausgelobt, „um nach der besten städtebaulichen und architektonischen Lösung zu suchen“, so RGS- und KOE-Sprecherin Josefine Rosse. Teilaufgabe des Wettbewerbs war die bauliche Wiederbesetzung des Grundstückes des ehemaligen Petritores. Mitte April 2017 wurden aus den eingesandten 63 Entwürfen drei Wettbewerbssieger von einem Preisgericht gewählt.

An die Wettbewerbsphase hat sich unter Federführung des Eigenbetriebes Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock (KOE) als Bauherrin des Gebäudeensembles die Verhandlungsphase mit den drei Preisträgern angeschlossen. Die jetzt erfolgte Vergabe an gmp International verzögerte sich im Rahmen eines Vergabenachprüfungsverfahrens durch die Rüge eines der drei Preisträger. Alle hatten den vorgebenen Kostenrahmen überschritten, als der Zuschlag an den zweiten Preisträger ging, legte der dritte Widerspruch ein. Das Vergabenachprüfungsverfahren ist nun abgeschlossen, teilt der KOE mit. Weitere Fachplaner werden beauftragt, sodass bis Ende 2017 die Entwurfsplanung erwartet wird und anschließend das Genehmigungsverfahren zum Aufbau des Eingangsensembles in die historische Altstadt eingeleitet werden kann.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen