zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. Oktober 2017 | 17:49 Uhr

Zoo Rostock : Neues Heim für Nimba und Onong

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Zoo eröffnet Zwergflusspferdhaus und stellt die neuen Bewohner vor. Außenanlage soll im Frühjahr 2016 fertig sein

svz.de von
erstellt am 05.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Alle waren gespannt auf Nimba und Onong: Am Freitag ist das neue Zwergflusspferdhaus im Rostocker Zoo eröffnet worden. Viele Besucher und Unterstützer des Projekts nutzen die Gelegenheit, um einen ersten Blick auf die beiden Bewohner zu werfen. Zoo-Direktor Udo Nagel sagte: „Es ist immer ein schöner Tag, wenn man eine neue Tierart im Zoo begrüßen darf.“

Er ist stolz auf die Leistung der Mitarbeiter, die vieles in Eigenleistung gemacht haben und den unterstützenden Firmen sehr dankbar. Etwa ein halbes Jahr intensiver Umbauarbeiten haben die Akteure benötigt, um das ehemalige Elefantenrevier in ein Zwergflusspferdparadies zu verwandeln. Der Innenumbau hat rund 230 000 Euro gekostet.

Jetzt müssen sich Nimba und Onong an ihr neues Zuhause gewöhnen und auch ihre Tierpfleger kennenlernen. „Es ist auch für uns Neuland unterm Pflug. Da müssen wir uns rantasten, aber wir sind auf einem guten Weg“, erzählt Tierpfleger Maik Schinköth.

Eine Vorliebe haben die Tierpfleger bereits herausgefunden: Wasser. „Das finden sie beide gut, obwohl es eher Landtiere sind - das hätte ich nicht gedacht“, so der Pfleger von Nimba und Onong. Eine weitere Überraschung für Schinköth ist, dass die Flusspferde sehr gelenkig und schnell sind.

Nimba ist aus Frankreich und Onong aus der Schweiz in den Rostocker Zoo gekommen. Da Zwergflusspferde eigentlich Einzelgänger sind und sich nur für die Paarung treffen, sind Innen- und Außenanlage zweigeteilt. In freier Wildbahn sind sie hauptsächlich in Liberia, Elfenbeinküste, Sierra Leone und Guinea anzutreffen. Ihr Lebensraum dort sind Sümpfe und die Flussläufe des Regenwaldes. Auf ihrer Speisekarte im westlichen Afrika stehen Früchte, Farne, krautige Pflanzen und Gräser.

„Zurzeit testen wir die Futtervorlieben der beiden aus. So isst Nimba sehr gerne Brot und Onong eher weniger“, erzählt Schinköth. Futter allgemein funktioniert wie bei fast jedem Tier sehr gut als Lockmittel. Ab dem Frühjahr können Nimba und Onong ihre Außenanlage erkunden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen