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Norddeutsche Neueste Nachrichten

13. Dezember 2017 | 12:28 Uhr

Warnemünde : Neuer Plan für das Kino-Haus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Eigentümer-Gemeinschaft stellt überarbeitetes Vorhaben vor – und erntet Kritik

von
erstellt am 21.Jul.2015 | 15:00 Uhr

Norbert Griese, Vertreter der 20 Wohnungseigentümer im Altbau Am Leuchtturm 15, in dem auch das Ostseewelten-Kino sitzt, ist mit einem neuen Umbauplan zurück. Den alten hatten der Gestaltungsbeirat der Hansestadt und die städtischen Ämter abgelehnt. Er sah den Einbau einer Doppeldeckergarage mit 20 Parkplätzen vor. Stattdessen sollen jetzt nur noch acht Stellplätze auf zwei Ebenen entstehen. Außerdem ist an der Ecke Georginenstraße und Am Leuchtturm ein Geschäft vorgesehen – das hatte der Gestaltungsbeirat angeregt.

„Welches Geschäft kommt, wissen wir noch nicht“, sagt Griese. Fest stehe aber schon jetzt, dass die Fenster neben dem Kino-Eingang und die ersten beiden Fenster um die Ecke für den neuen Mieter bis zum Boden gezogen werden. Eins von ihnen wird der Eingang zum Laden. Welches, das will Griese dem Inhaber überlassen. Noch werde der Platz als Werkstatt und Lager vom Kino genutzt.

Im Zuge des Umbaus sei auch geplant, die sechs Meter hohe Decke des Erdgeschosses abzusenken, sodass eine ganz neue Etage entsteht. Dafür allerdings, so kritisiert Gestaltungsbeiratsmitglied Claus Anderthalten, würden die Kempfer der Fassadenfenster so weit abgesenkt, „dass es das ganze Haus verhunzt“. Seiner Erfahrung nach lohne sich ein solch gravierender Eingriff wie die abgesenkte Decke ohnehin nicht – zu teuer.

Das Parkplatzproblem würde bei dieser Variante ebenfalls nicht gelöst, räumt Griese ein. „Wir müssen jetzt noch mal rechnen, ob es sich überhaupt lohnt, oder ob wir es einfach ganz sein lassen“, sagt er. Dann müssten die Bewohner und die zahlreichen Feriengäste ihre Autos weiter im Parkhaus am Kurgarten abstellen und einen Fußmarsch in Kauf nehmen.

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