Kita in Toitenwinkel : Neuer Lebensbaum wächst

Finden ihren neuen „Waldwuffel“-Gruppenraum super (v. l.): Sarina (6), Christina (5), Fiona (4), Tom (5) und Erzieherin Michelle Benz.
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Finden ihren neuen „Waldwuffel“-Gruppenraum super (v. l.): Sarina (6), Christina (5), Fiona (4), Tom (5) und Erzieherin Michelle Benz.

Deutsches Rotes Kreuz investiert drei Millionen Euro in einen Ersatzneubau der Toitenwinkler Kita

svz.de von
07. August 2016, 09:20 Uhr

Ausnahmsweise hat es gestern in der DRK-Kindertagesstätte Lebensbaum mehr Erwachsene als Kinder gegeben. Schließlich wurde der drei Millionen Euro teure, barrierefreie und integrative Ersatzneubau in der Martin-Luther-King-Allee 1 eröffnet, der auf 1830 Quadratmetern 129 Krippen- und Kindergartenkindern sowie 19 Erziehern und der Jugendhilfe-Tagesgruppe Blinkfeuer Platz bietet. Erste Gespräche über einen notwendigen Neubau hatte es bereits 2007 gegeben. „Deshalb waren wir alle froh, als nach diesen turbulenten Jahren dann der Entscheidungshammer fiel und wir bauen konnten“, sagte Jürgen Richter, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Rostock. Zu den zahlreichen offiziellen Gästen gehörte gestern auch Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke). Er gratulierte mit einem Strauch der Rose Hansestadt Rostock, Vertreter von Baufirmen brachten Bäume für das Außengelände, außerdem gab es Spielzeug vom DRK-Landesverband und einen 250-Euro-Scheck vom Rostocker Charity Club.

Kita-Leiterin Joana Blümel war gerührt von so viel Anteilnahme. „Ich danke aber vor allem auch den Eltern“, sagte die Kita-Leiterin und hob dabei Katja Evers sowie Fanny und Michael Naatz hervor, die während der ganzen zweieinhalbjährigen Bauzeit eine enorme Unterstützung gewesen wären. „Das ist für uns selbstverständlich, denn die Kitaleiterin und das Team sind wie Familie“, sagt Katja Evers. Obwohl sie eigentlich Urlaub haben, hätte ihre Tochter Luise darauf gedrängt, den Neubau zu besuchen. „Die Kinder sind auch gern in das alte Gebäude gegangen, aber das hier ist natürlich schon ein riesiger Fortschritt“, sagt Fanny Naatz. Ihr Mann Michael hätte seinen zweiwöchigen Urlaub komplett in der Kita verbracht, um beim Umzug und der Neueinrichtung zu helfen. „Es ist so traumhaft hier, man ist richtig traurig, wenn die Kinder aus dem Kita-Alter heraus sind. Da überlegt man fast, noch eins zu bekommen“, sagt Fanny Naatz lachend. Steffen Bockhahn wäre steigenden Kinderzahlen im Stadtteil gegenüber nicht abgeneigt. „Die Statik gibt es her, dass wir den Bau aufstocken können. Jetzt liegt es an den Toitenwinklern, das notwendig zu machen“, so der Senator.

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