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FC Hansa Rostock : Neuer Chefcoach Brand unterbricht und spricht viel

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas neuer Chefcoach startet mit großem Elan in seine Aufgabe und gibt den Spielern klare Anweisungen mit auf den Weg.

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2015 | 06:20 Uhr

Mit einer kurzen Kabinen-Ansprache startete Christian Brand gestern Vormittag in seinen ersten „echten“ Arbeitstag als Cheftrainer des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. „Es war nur ein kurzes Hallo – so fünf, sechs Minuten. Ich habe der Mannschaft gesagt, was ich auf dem Platz und daneben von ihr erwarte“, so der 43-Jährige.

Anschließend stand die erste Einheit mit den Profis auf dem Programm. Auffällig: Der Neue spricht viel und laut, unterbricht zudem häufig, um auf etwaige Fehler hinzuweisen und sie zu korrigieren. „Wir frieren eine Situation ein, was heutzutage ganz normal ist. Wichtig ist, dass man den Spielern dann Lösungsansätze aufzeigt und sie coacht“, erklärt Christian Brand, der dabei genau anspricht, was er künftig sehen will: „Der Druck im Pass entscheidet über die Qualität im Spiel. Kein Druck im Pass, kein Tempo im Spiel und für uns wird es schwerer, weil sich der Gegner formieren kann.“

Auch fordert und fördert der Ex-Profi die Kommunikation auf dem Platz. „Ihr bestimmt, wo der Ball hinkommt. Kommunikation ist ganz wichtig. Ihr müsst klare Anweisungen geben“, so Brand während der knapp 90-minütigen Einheit.

Vom Team habe er einen positiven ersten Eindruck gewonnen. „Anfangs waren die Jungs ein bisschen zappelig. Sie haben natürlich auch erst einmal geschaut, wie der Neue da vorne so drauf ist und was er sagt. Aber nach den ersten Minuten hat sich das gelockert und die Mannschaft gut und konzentriert gearbeitet.“

Mit den Spieler-Namen seiner neuen Mannschaft hat Brand ebenfalls keine Mühen. „Ich habe mir Fotos ans Bett geklebt und bin dann nachts aufgestanden, um sie zu lernen“, scherzte der Fußball-Lehrer: „Spaß beiseite. Ich bin ja noch recht jung, da ist das kein Problem.“

Bis zum Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen II am Sonntag um 14 Uhr gehe es nun hauptsächlich darum, „den Spielern durch Erfolgserlebnisse das nötige Selbstbewusstsein zu geben“.

Einen Start wie bei seiner vergangenen Station in Regensburg, als die ersten fünf Partien verloren gingen, soll sich nicht wiederholen. „Ich habe ja schon gesagt, dass Hansa Rostock und Jahn Regensburg nicht vergleichbar sind. Hier ist eine intakte Mannschaft vorhanden. Die defensive Grundordnung war größtenteils in Ordnung. Das konnte man auch beim Spiel in Halle sehen. Es gilt jetzt offensiv schnell einige Lösungen zu finden. Das war eher das Problem“, hat Christian Brand ausgemacht.

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