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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Oktober 2017 | 06:06 Uhr

Neue Zufahrt zum Petriviertel eröffnet

vom

svz.de von
erstellt am 03.Dez.2012 | 06:59 Uhr

Östliche Altstadt | Nach fünf Monaten Bauzeit ist gestern der umgestaltete Küterbruch in der Östlichen Altstadt eingeweiht worden. Die kleine Gasse ist von nun an von der Neuen Warnowstraße aus befahrbar und stellt damit einen wichtigen Teil für das neue Wohngebiet Petriviertel dar. Eröffnet wurde die Straße von den Kindern der Kindertagesstätte der Evangelisch-Lutherschen Innenstadtgemeinde, die sich seit Juni im Küterbruch befindet.

"Durch die neue Zufahrt können wir die engen Straßen in der Östlichen Altstadt ein Stück weit verkehrsfreier bekommen", so Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne). Denn: Auf Höhe des Weges entlang der Stadtmauer verhindern Poller den Durchgangsverkehr. Besonders der Verkehr am Morgen und Nachmittag zur Kindertagesstätte entfällt nun und damit verringert sich auch die Lärmbelästigung im Viertel, so Matthäus weiter.

Der obere, historische Straßenbereich ist mit den originalen Granitgroßpflastern gestaltet, der beidseitige Fußweg mit dem typischen rot-blau-bunten Altstadtklinker gepflastert und die Flächen vor den Häusern mit sogenannten Lesesteinen ergänzt worden. Der neue Fahrbahnabschnitt zur Warnowstraße hin ist asphaltiert, die Gehwege in diesem Bereich mit Betonpflaster verlegt und für Müll- und Rettungsfahrzeuge wurde eine Wendemöglichkeit gebaut. Neue Straßenlaternen, zehn neue Bäume auf der südlichen Seite des Küterbruchs und Pkw-Stellplätze für Besucher und Kindergartennutzer ergänzen die Umgestaltung. Im kommenden Jahr soll zudem der weitere Ausbau des Radweges erfolgen.

Für die Kita der Evangelisch-Lutherschen Gemeinde geht neben einer stressigen Bauphase mit viel Schmutz und Lärm auch eine spannende Zeit zu Ende. "Für die Kinder war es einfach unglaublich toll, eine Baustelle vor der Tür zu haben", erzählt Kita-Leiterin Cornelia Buck. Die historischen Funde, die bei der Umgestaltung entdeckt wurden, hätten ein regelrechtes Archologie-Fieber bei den Kleinen ausgelöst.

Die Gesamtkosten für den Ausbau des Küterbruchs und der Errichtung des Fahrradweges entlang der neuen Warnowstraße betragen voraussichtlich rund eine Miollion Euro. Sie werden aus Städtebaufördermitteln und Eigenmitteln des städtischen Haushaltes bezahlt.

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