Hightech in Rostock : Neue Wege der Behandlung

Haben sich bereits mit dem neuen hochmodernen Bestrahlungsgerät vertraut gemacht: die medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen Janine Zühlke und Lisa Schmidt.
Haben sich bereits mit dem neuen hochmodernen Bestrahlungsgerät vertraut gemacht: die medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen Janine Zühlke und Lisa Schmidt.

Unimedizin weiht 5,8 Millionen Euro teures Gerät zur Tumorbestrahlung ein.

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25. November 2015, 20:44 Uhr

Gerade einmal 25 dieser Geräte gibt es weltweit, nur zwei davon stehen in Deutschland: eins in Bayern und jetzt eben auch eins in Rostock. Gestern weihte die Universitätsmedizin den neuen Hochpräzisions-Linearbeschleuniger Vero in der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie offiziell ein.

Das drei Meter hohe und 5,8 Millionen teure Bestrahlungsgerät ermöglicht den Medizinern, den Therapiestrahl millimetergenau zu verstellen und räumlich und zeitlich individuell zu formen, erklärte Klinikdirektor Prof. Guido Hildebrandt. Dadurch bliebe bei der Behandlung gesundes Gewebe weitestgehend von der Bestrahlung verschont. Während der Behandlung könne der Tumor zudem in Echtzeit nachverfolgt werden. Das sei besonders dann wichtig, wenn sich dieser durch die Atmung des Patienten bewegt.

„Das Gerät eröffnet uns in Forschung und Krankenversorgung völlig neue Wege zur individualisierten Krebstherapie“, unterstrich Prof. Emil Reisinger, Wissenschaftlicher Vorstand der Unimedizin. Und auch Rektor Prof. Wolfgang Schareck betonte, dass der Standort Rostock von der Anschaffung des Geräts profitiert. Der Linearbeschleuniger verbessere die Forschungs-, Lehr- und Behandlungsmöglichkeiten wesentlich. Dadurch erhöhe sich auch die Attraktivität des Standorts für Wissenschaftler und Nachwuchskräfte.

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