Verkehr : Neue Straßenbahnen machen sich rar

Neue Bahn als Imageträger: Vertriebsleiterin Catrin Dumrath und RSAG-Vorstandssprecher Jochen Bruhn (r.) präsentieren die neuen Straßenbahnen. Die letzte Bahn trifft im Dezember ein.
Neue Bahn als Imageträger: Vertriebsleiterin Catrin Dumrath und RSAG-Vorstandssprecher Jochen Bruhn (r.) präsentieren die neuen Straßenbahnen. Die letzte Bahn trifft im Dezember ein.

Weniger Sitzplätze, aber technische Innovationen bringen mehr Sicherheit auf den Straßen.

svz.de von
14. November 2014, 06:00 Uhr

Seit August dieses Jahres sind die ersten neuen RSAG-Fahrzeuge auf der Linie Eins unterwegs. Bis im Dezember die letzten Straßenbahnen eintreffen, zieht der Vorstand eine Zwischenbilanz. „Insgesamt orderten wir dreizehn Bahnen aus dem spanischen Werk in Valencia. Davon sind bereits elf eingetroffen“, berichtet Jochen Bruhn, Kaufmännischer Vorstand der RSAG.

„Die restlichen Bahnen werden im Dezember den Fahrbetrieb aufnehmen“, so Bruhn weiter. Die Umstellung auf die neuen Trams erforderte spezielle Umschulungen der etwa 100 Fahrer. Diese Aufgabe übernahm Straßenbahn-Fahrschullehrer Norbert Wendt. „Zunächst waren die Kollegen skeptisch, ob die breiteren Bahnen auf der Doberaner Straße noch an den Lkw vorbeikommen“, so Wendt. Doch das sei problemlos möglich. Insofern haben sich die Fahrer schnell an die neue Bedienungsoberfläche gewöhnen können, sagt er.

Die 19-jährige Auszubildende Georgina Fock ist von der neuen Fahrzeugflotte überzeugt. „Ich musste mich an die Kameras, anstatt der Außenspiegel, zunächst gewöhnen, doch das Bild, das sich den Fahrern nun bietet, erhöht die Sicherheit der Fahrgäste“, informiert Fock. Aufgrund zusätzlicher Multifunktionsbereiche gibt esmehr Platz für Rollstuhlfahrer und Fahrräder. Die Bahnen wirken insgesamt geräumiger, dafür mussten jedoch vier Sitzplätze weichen“, so Beate Lagner, RSAG-Sprecherin . Noch ist die Mitfahrt in den neuen Straßenbahnen jedoch etwas Besonderes. Nur drei bis fünf Fahrzeuge sind aktuell im Linienbetrieb unterwegs. Darunter eine mit bekannten Rostocker Motiven dekorierte Tram, die unter dem Motto „Stadt, Land, Strand“ durch die Stadt fährt. Die anderen sind noch im Fahrschulbetrieb und in der technischen Vorbereitung.

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