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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. August 2017 | 09:19 Uhr

Warnemünde : Neue Spundwand für das Ufer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Ostseebad Warnemünde wird wieder einmal gebaut. Nach Pfingsten starten die Sicherungsarbeiten am Südostende des Alten Stroms.

Mit Bagger und Glattmacher sind gestern Bernd Krischov und Hartmut Lerle von der Firma Züblin am Südende des Alten Stroms angerückt. Sie haben den Boden geglättet und verdichtet. An dieser Stelle soll die Basis für die Bauarbeiter entstehen, die nach Pfingsten anrücken, um mit den Ufersicherungsarbeiten an der Südostseite des Alten Stroms zu beginnen. Hier werden die Baucontainer aufgestellt. Zudem befindet sich dort gleichzeitig der Zufahrtsbereich für die Anlieferung der Bauteile und den Abtransport der Abbruchmaterialien.


Areal nach Munition abgesucht


„Nach Pfingsten starten die eigentlichen Arbeiten“, sagt Projektbetreuerin Michaela Raddatz vom Tief- und Hafenbauamt der Hansestadt. Die Uferanlagen werden – bis auf die Farben – analog zu dem nördlichen Bereich der Brücke gestaltet und erneuert. Zunächst werden die alten Tragpfähle der Steganlage demontiert. Die Anlieferung der neuen Spundbohlen erfolgt Anfang Juli. Die gesamte Maßnahme zieht sich bis November hin. Im Vorfeld wurde das Areal nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht. „Wir haben aber nichts gefunden“, sagt Raddatz. „Es gab einen Verdachtsfall, aber er hat sich nicht bestätigt. Es hat sich nur als ein normaler Gegenstand aus Metall herausgestellt“, sagt die Projekt-Betreuerin.

Nach Abschluss der Maßnahme werden diese Plätze zunächst für die Bootseigner von der gegenüberliegenden Seite freigehalten. Sie müssen für eine Weile wegen der Erneuerung der Hochwasserschutzanlagen an das andere Stromende ausweichen. Auch der Tauchsport- und Kutterverein erhalten an der neuen Anlage Plätze. Weitere Plätze gibt es nicht. Erst wird geklärt, ob jemand von den Liegeplatz-Inhabern, die im Zusammenhang mit der Bautätigkeit weichen mussten, zurück möchte.

Die neue Spundwand wird moosgrau und das Pflaster grau gestaltet – ein optischer Unterschied zum ersten Teil der Anlage, die vor dem Bootsverleih liegt und bereits fertig ist.

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erstellt am 03.Jun.2014 | 10:00 Uhr

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