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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 15:10 Uhr

Warnemünde : Neue Leiterin reizt ihre Aufgabe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Dr. Kathrin Möller aus Rostock ist ab jetzt Chefin vom Heimatmuseum und wird von ihrem Team mit Blumen empfangen

svz.de von
erstellt am 03.Mai.2014 | 11:00 Uhr

Dr. Kathrin Möller ist die neue Leiterin vom Heimatmuseum Warnemünde. Gestern hat die 47-Jährige ihr Büro in der oberen Etage der Alexandrinenstraße 31 bezogen. Sie ist von Renate Gerhard sowie den Aufsichtskräften Karin Krull und Harald Jülke warmherzig im Namen des Vorstands mit Blumen empfangen worden.

Die Rostockerin sieht ihrer neuen Aufgabe mit Spannung entgegen. Sie wurde in Barth geboren, doch ihre Biografie weist viele Bezüge zum Ostseebad auf. Ihre Promotion befasste sich mit dem Aufbau der Warnow-Werft in der Zeit 1945 bis 1961. Seit 1996 ist die Akademikerin im Bereich Museen beschäftigt. Es begann 1996 mit einem Museumsvolontariat in Bonn, dann folgte 1997 eine Arbeit im technischen Landesmuseum Schwerin. Später baute Möller das Technische Museum Phantechnikum Wismar mit auf und übernahm ab 2012 dessen Leitung. Für die Rostockerin bedeuteten die Zeiten in Schwerin und Wismar 17 Jahre Pendeln zwischen dem jeweiligen Arbeits- und dem Lebensort Rostock. Als sie erfuhr, dass die ehemalige Leiterin des Heimatmuseums, Carmen Rottmann, aus gesundheitlichen Gründen ausscheidet, bewarb sie sich um die Stelle und bekam den Zuschlag. „Ich bin beeindruckt von der Sammlung und dem Engagement des Vereins“, sagt die neue Leiterin. „Es ist ein überaus gut geführtes Haus, das ist wirklich ehrenwert, was der Verein leistet“, sagt Möller. Die neue Leiterin ist froh, mit der ehrenamtlich tätigen Renate Gerhard eine engagierte Frau an der Seite zu wissen, die eine gute Stütze ist. In diesem Jahr hatte sie zum Beispiel eine Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum des Hauses organisiert.

Bisher hatte die neue Leiterin im Museum eher mit dem Thema Technik zu tun, das Kapitel Volkskunde ist neu und spannend für sie. Zu Warnemünde empfindet sie auch privat eine große Verbundenheit. „Regelmäßige Warnemünde-Besuche gehörten für mich von Kindesbeinen an dazu“, erzählt sie. Ihre Erinnerungen enthalten Spaziergänge, sie verbindet Wasser und Wellen mit dem Ostseebad und am Ende stand ein Besuch in der Broilerbar vom Neptun mit Broiler und Teufelssoße. Privat lebt die neue Museumsleiterin seit 26 Jahren mit einem Historiker zusammen, sie treibt Sport und liest gern – wenn sie neben Ehrenämtern im Bereich Museen und Kultur noch dazu kommt.

 

 

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