zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. Oktober 2017 | 11:47 Uhr

Warnemünde : Neue Impulse für den Tourismus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

„Undine“ ist hochseetauglich und ergänzt mit interessanten Programmen die maritimen Angebote der Fahrgastschifffahrt

svz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Neue Impulse für den maritimen Tourismus zu geben, das ist ein Anliegen des Seeschiffes „Undine“. Dafür sticht der 2013 in Dienst gestellte Neubau der Hohe Düne GmbH heute Nachmittag mit Partnern aus der Hotellerie und Tourismusbranche für zwei Stunden in See. „In Kooperation mit der Hohen Düne GmbH, der Seefahrtsschule Hafen Rostock und dem Verein der Rostocker Gästeführer haben wir Erlebnisprogramme für Besucher erstellt, die zu uns an die Küste kommen, um das Meer und noch ein bisschen mehr zu erleben“, sagt Stephan Bohnsack, Pressesprecher der Seefahrtsschule Rostock.

Sonst ist die „Undine“ zu Seebestattungen unterwegs, damit allein ist das 25 Meter lange und sieben Meter breite Schiff aber nicht ausgelastet. Und vor allem ist es neben der „Baltica“ das einzige hochseetaugliche Schiff, das in Warnemünde vor Anker liegt. 50 Gäste passen in den Salon und weitere 30 auf das Sonnendeck. Ein wichtiges Plus: Die „Undine“ ist behindertengerecht erbaut.

Ins Auge gefasst sind maritime Stadtrundfahrten, Küstenkreuzfahrten ab Warnemünde oder dem Yachthafen, romantische Ausfahrten zum Sonnenuntergang oder Mondscheintouren. Durch die hohe Seetauglichkeit ist es der „Undine“ möglich, bei Begleitfahrten für Kreuzfahrtschiffe weiter aufs Meer hinauszufahren, als das andere Fahrgastschiffe aus Warnemünde können.

Außerdem werden Partner für gastronomische Erlebnisfahrten gewonnen. „Sie tragen dazu bei, die Programme inhaltlich auf unsere Region und Jahreszeit abzustimmen“, sagt Bohnsack. Gespräche hat es mit Hoteliers, der Schokoladerie und weiteren dafür in Frage kommenden Unternehmern gegeben.

Bei allen tollen Möglichkeiten, die das Schiff bietet, gibt es Bereiche, wo die Pläne an praktischen Dingen scheitern: „Wir wollten auch eine Museums-Tour zum Traditionsschiff konzipieren“, sagt Bohnsack. Das wäre eine prima Möglichkeit gewesen, mit Gruppen die entsprechenden Ausstellungen zu besichtigen und die MS „Dresden“ auf diese Weise ebenfalls stärker in den Blickpunkt der Touristen zu rücken. „Das mussten wir aber leider wieder streichen, weil der Tradi-Anleger nicht tief genug für das Schiff ist“, sagt Bohnsack. Der Tiefgang der „Undine“ beträgt zwei Meter. Vielleicht ist das ein Punkt, der sich perspektivisch in Zusammenhang mit der Hansestadt und der Aufwertung des IGA-Geländes noch nachbessern lässt.

Die genannten Beteiligten sind offen für Vorschläge weiterer Unternehmen und Wünsche von Gruppen. „Wir wollen die Programme und Erlebnisangebote in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern ständig verfeinern“, kündigt Sprecher Bohnsack an.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen