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Neue Chancen in der Hansestadt : Neue Firmen bringen neue Rostocker

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

SAG entscheidet sich bewusst für die Hansestadt

svz.de von
erstellt am 27.Mai.2016 | 08:00 Uhr

Er kommt aus Düpow bei Perleberg, hat in Wittenberg bei der Bahn Mechatroniker gelernt, in Berlin Elektrotechnik, in Magdeburg Energiesysteme studiert. Dann die Wahl: Job im Spreewald oder in Rostock. Der 27-jährige Sebastian Koop entschied sich für die Hansestadt. „Näher an Perleberg, eine gute Größe, die Ostsee“, nennt er Kriterien. Er arbeitet seit März bei der SAG GmbH, die seit Januar aus Rostock Hochspannungsschaltanlagen plant und baut. Mit Menschen wie ihm und Firmen wie der SAG wächst die Stadt.

„Sie wird dieses Wachstum auch fortsetzen“, prognostiziert Rostock Business-Chef Christian Weiß. Mit Beteiligung des Wirtschaftsförderes sind seit 2004 genau 9791 neue Arbeitsplätze in Rostock entstanden. Dazu kamen indirekte Arbeitsplätze – bei Zulieferfirmen, Handwerkern oder Caterern. Letztes Jahr haben sich Linde Gas, die Planet Intelligent Systems, die Modell- und Werkzeugbau und eben die SAG GmbH angesiedelt. Dazu kommen Firmen, die ihre Standorte ausbauen. Für Rostock Business sei „die Herausforderung für mehr und wachsende Unternehmen und damit neue und gesicherte Arbeitsplätze zu sorgen“, sagt Weiß.

Unternehmen müssten optimale Bedingungen vorfinden. Wichtig seien gut angebundene Gewerbeflächen und die geplante Hafenerweiterung. „Mehr als 16 000 Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt von der Hafenwirtschaft ab“, sagt Kollegin Susanne Schimke. Für die SAG standen auch andere Hafenstädte wie Bremen, Stralsund und Hamburg zur Debatte. Die Wahl fiel auf Rostock – „finanzielle Aspekte, Miete, Grundsteuer, Anbindung“ seien Gründe gewesen, so Standortleiter Henriko Peplow. Außerdem bräuchten sie die besten Ingenieure. Der Markt in Hamburg sei mit ähnlichen Firmen recht voll, in Rostock nicht, was für eine Firma wesentlich sei, die flexible Mitarbeiter brauche. Flexibilität ist für Koop kein Problem. Er hat in Lütten Klein eine Wohnung bezogen. Von dort geht es erst mal zu Fortbildungen durch ganz Deutschland. Danach wird er für die Inbetriebnahme von Umspannwerken der SAG zuständig sein.

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