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„Esperanza“ in Warnemünde : Neue Farbe und Licht für „Püppi“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Künstler Eneos und Eyk-Uwe Pap von den Baltic-Tauchern schmieden bereits Pläne / Warnemünde Verein will das Vorhaben unterstützen

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Der raue Wind und das salzige Wasser der Ostsee haben ihre Spuren an der „Esperanza“ am Kopf der Mittelmole hinterlassen. Auf der einen Seite glänzt die Figur noch goldfarben, auf der anderen ist Grünspan zu sehen. Das soll sich ändern: Die „Püppi“, wie ihr Schöpfer Ené Slawow alias Eneos die Hoffnungsskulptur augenzwinkernd gern bezeichnet, soll wieder frische Farbe erhalten. Dann strahlt die Figur im Sonnenschein und soll den Heimkehrern und Seefahrern schon von Weitem ins Auge fallen. Denn sie verkörpert die Hoffnung, dass alle gesund von kurzen und langen Seereisen zurückkommen.

Ein Aufhübschen der Figur neben dem Häuschen für Regatten wünscht sich auch der Warnemünde Verein, der das Vorhaben finanziell unterstützen will, wie Hans-Joachim Richert vom Vorstand schon vor einer Weile äußerte. Jetzt hat Eneos recherchiert und ist auf einen goldfarbenen Anstrich gestoßen, mit dem zum Beispiel in Thailand die Buddha-Statuen angemalt werden. „Das ist auch finanziell gesehen eine gute Alternative zum Blattgold“, sagt der Künstler. Denn an diesem Standort kann man damit rechnen, dass vielleicht alle drei Jahre die Farbe erneuert werden muss.

„Voraussichtlich im Mai können wir das umsetzen“, sagt der Künstler, der inzwischen einen Großteil des Jahres in Thailand arbeitet und auch bei internationalen Ausstellungen in Bangkok, Abu Dhabi und demächst auch bei der Art Basel/Miami beteiligt war und ist. Bei dem neuen Farbanstrich allein soll es für die „Esperanza“ aber nicht bleiben. „Wir wollen auch ein neues Beleuchtungskonzept schaffen“, sagt Eneos.

Bei der finanziellen Umsetzung wird neben dem Warnemünde Verein auch Eyk-Uwe Pap von den Baltic-Tauchern helfen. „Die Beleuchtung soll vor allem variabel werden“, verspricht der Geschäftsführer der regionalen Spezialfirma. Die beiden Männer kennen sich seit 1980, schon seit dem Aufstellen der „Esperanza“ unterstützen die Baltic-Taucher das Vorhaben.

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