zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

16. Dezember 2017 | 18:09 Uhr

Scandlines : Neue Fähren kommen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Scandlines kündigt Indienststellung der „Berlin“ und der „Copenhagen“ an.

von
erstellt am 05.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Mit mehr als drei Jahren Verspätung gehen die „Berlin“ und die „Copenhagen“ jetzt auf die Strecke: Die Reederei Scandlines will ihre neuen Fähren noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen, wie das Unternehmen gestern bestätigte. Die Schiffe verbinden dann Rostock mit dem süddänischen Fährhafen Gedser. „Sie haben eine größere Kapazität, eine umweltfreundliche Hybridtechnik und ein skandinavisches Interieur“, sagt Geschäftsführer Morten Haure-Petersen. Die Details will Scandlines am 5. März auf der internationalen Tourismus-Fachmesse ITB in Berlin vorstellen.

Fertiggestellt werden die „Berlin“ und die „Copenhagen“ bei Fayard A/S auf der dänischen Insel Fünen. Die Werft unterzieht sie vor allem einer Schlankheitskur. Bestellt hatte Scandlines die beiden modernen Fähren 2010 bei den P+S-Werften in Stralsund, plante zunächst mit einer Indienststellung 2012 als Ersatz für die „Kronprins Frederik“ und die „Prins Joachim“. Nach Gewichtsproblemen und der Insolvenz der Werft kündigte Scandlines die Verträge mit P+S, kaufte die nicht fertiggestellten Schiffe aber 2014 schließlich vom Insolvenzverwalter. Die „Berlin“ und die „Copenhagen“ wurden für Vorarbeiten erst zu Blohm + Voss nach Hamburg verholt, kamen schließlich nach Dänemark. Bei Fayard sind laut Scandlines nun bis zu 500 Mitarbeiter mit der Fertigstellung beschäftigt. Die Fähren erhalten dieselelektrische Motoren von Caterpillar aus Kiel, Generatoren von Siemens aus Hamburg und Propeller von Rolls Royce.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen