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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 14:27 Uhr

Rostock : Neue Anlage für betreutes Wohnen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Volkssolidarität will mehr als zwei Millionen Euro in der Ehm-Welk-Straße investieren. Positive Signale gibt es aus dem Ortsbeirat. #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Das Möbelhaus in der Ehm-Welk-Straße 40, die ehemalige Kaufhalle 8. Mai, hat bereits vor mehr als einem Jahr geschlossen und ist mittlerweile abgerissen. Jetzt soll auf dem Gelände etwas Neues entstehen. Die Rostocker Volkssolidarität hat das Grundstück gekauft und plant den Bau einer Anlage für betreutes Wohnen. Vorgesehen sind ein Fünfgeschosser mit Flachdach sowie 28 Stellplätze im Außengelände. Laut aktuellen Planungen soll das Haus Platz für 43 Zwei- bis Dreiraumwohnungen sowie eine Begegnungsstätte für die künftigen Bewohner bieten. Im Erdgeschoss ist eine Wohngruppe mit zwölf Plätzen für Senioren vorgesehen, die jeweils ein eigenes Zimmer samt Bad beziehen und sich in der Gemeinschaft dann die Küche sowie den Wohn- und Essbereich teilen.

Die geplanten Investitionskosten betragen mehr als zwei Millionen Euro. Der Bauantrag ist gestellt und kommenden Dienstag auch Thema auf der Sitzung des Ortsbeirates Evershagen. Sollte die Genehmigung erteilt werden, könnte es schon im Frühjahr 2018 losgehen. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von gut 18 Monaten“, sagt Dr. Frank Scherer. Wie der Geschäftsführer erklärt, sei die Rostocker Volkssolidarität schon lange auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück gewesen, um ihre in Rostock bereits vorhandenen vier Anlagen für betreutes Wohnen um eine fünfte zu ergänzen. „Wir erleben ja auch in den angestammten Einrichtungen, dass die Nachfrage sehr hoch ist. Ich gehe deshalb fest davon aus, dass wir auch in Evershagen eine sehr gute Auslastung haben werden“, so Scherer. Bereits jetzt gebe es für das Objekt eine Warteliste. Auch aus dem Ortsbeirat gibt es positive Signale. „Die Pläne sind uns bekannt und ohne derzeit alle Details zu kennen, begrüßen wir das“, sagt Niels Schönwälder. Ein solcher Bau mitten im Vierteil, der älteren Bewohnern kurze Wege und Integration bietet, sei eine gute Ergänzung für den Stadtteil. „Da werden sicher ein paar ältere ,Ureinwohner’ Evershagens einziehen wollen, die dadurch in vertrauter Umgebung bleiben können“, erklärt der Ortsbeiratsvorsitzende. Auf der Sitzung am Dienstag gäbe es für das Gremium und interessierte Einwohner dann die Gelegenheit, auch weitere Details des Vorhabens vom Bauherrn zu erfahren.

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