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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Oktober 2017 | 11:45 Uhr

Rostock-Südstadt : Neue Agrar-Labore eingeweiht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In dem modernen 2550 Quadratmeter großen Gebäude am Justus-von-Liebig-Weg forschen je nach Projektlage 20 Personen

Platz zum Forschen – den gibt es jetzt in den 20 neuen, hochmodernen Laboren der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät. Gestern kamen rund 80 Gäste zur Einweihung des zehn Millionen Euro teuren Labor-Gebäudes Tierforschung der Universität Rostock in den Justus-von-Liebig-Weg.

„Der Neubau ist ein Meilenstein für die Forschung“, sagt Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb (SPD). Da die Hochschule keine Bedarfsänderungen gemeldet habe, hätten Kosten- und Zeitplan für den Neubau eingehalten werden können. Rektor Prof. Wolfgang Schareck bezeichnet den 2550 Quadratmeter umfassenden zweigeschossigen Bau in seiner schlichten Eleganz als „profilbildend und so transparent, wie auch Forschung sein soll“.

Für Biologie-Laborantin Lysanne Buckatz bedeutet das Forschungsgebäude in der Ernährungsphysiologie und Tierernährung deutlich bessere Arbeitsbedingungen als vorher. „Ich muss jetzt keine Kanister mehr in den Keller tragen“, sagt die 21-jährige Rostockerin. Stattdessen hat sie nun im geräumigen Futtermittelanalytik-Labor alle benötigten Flüssigkeiten zum Ansätzen von Lösungen und Analysieren von chemikalischen Verbindungen parat.

Weitere Nutzer des Gebäudes sind die Mitarbeiter der Professuren für Tiergesundheit und Tierschutz, Agrartechnologie und Verfahrenstechnik, Verhaltenskunde sowie Tierzucht und Haustiergenetik. Zudem forschen die Lehrstühle Aquakultur und Sea-Ranching sowie Grünland und Futterbauwissenschaften in den Laboren. Je nach Projektlage arbeiten etwa 20 Personen in dem Gebäude.

Auch Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Peter Sanftleben, selbst Absolvent der Rostocker Fakultät, freut sich über die verbesserten Möglichkeiten: „Die landwirtschaftlichen Absolventen bekommen künftig in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen günstigen bodenklimatischen Bedingungen einen sehr wichtigen Stellenwert.“ Damit auch interessierte Bürger das 135 Quadratmeter große Biogas-Labor und die weiteren hochmodernen Labore auf 930 Quadratmetern Fläche bewundern können, plant Dekan Prof. Elmar Mohr eine Besichtigung zur Langen Nacht der Wissenschaften.

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