Bildung : Neubau bietet Platz für 2200 Schüler

In den 30 Fachräumendes Bildungszentrums sollen Jugendliche bestmöglich auf den Beruf vorbereitet werden: Hier informiert sich Ministerpräsident Erwin Sellering (r.) bei Hennes Cleven und Schulleiter Holger Verchow (l.) über die technische Ausstattung des Labors für Metall- und Werkstofftechnik.
In den 30 Fachräumendes Bildungszentrums sollen Jugendliche bestmöglich auf den Beruf vorbereitet werden: Hier informiert sich Ministerpräsident Erwin Sellering (r.) bei Hennes Cleven und Schulleiter Holger Verchow (l.) über die technische Ausstattung des Labors für Metall- und Werkstofftechnik.

Berufliches Bildungszentrum für Metall-, Elektro- und Bautechnik in Marienehe eröffnet. Investitionssumme: 12,7 Millionen Euro

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07. Juni 2015, 06:00 Uhr

Wenn Schulleiter Holger Verchow über den Neubau des beruflichen Bildungszentrums in Marienehe spricht, gerät der 59-Jährige ins Schwärmen: „Die Bedingungen hier sind optimal. Mithilfe modernster Technik haben wir die Möglichkeit, die neuesten pädagogischen Konzepte umzusetzen“, sagt er. In Anwesenheit von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) wurde der rund 12,7 Millionen Euro teure Neubau an der Jägerbäk gestern offiziell eröffnet. Mit nun rund 2200 Schülern ist das Bildungszentrum für Metall-, Elektro- und Bautechnik die größte Einrichtung ihrer Art in Mecklenburg-Vorpommern.

Zusammengeführt werden im neuen Gebäude die alten Berufsschulstandorte der Maxim-Gorki- und der Kopenhagener Straße. Das erweiterte Zentrum, zu dem auch der Bereich Bautechnik im Fritz-Triddelfitz-Weg gehört, ist Anlaufstelle für Auszubildende aus sieben Berufssparten: Bau-, Informations-, Metall-, Holz-, Elektro- und Fahrzeugtechnik sowie Seefahrt. Der Vorteil: Der Großteil der Schüler befindet sich nun an einem Campus, was Organisation und Umsetzung der Lehrpläne enorm erleichtert.

„Von den hervorragenden Bedingungen für technische Berufe in Rostock profitieren jetzt nicht nur Schüler und Lehrer, sondern im Endeffekt auch Firmen als zukünftige Arbeitgeber“, sagt der Ministerpräsident. Auf rund 6000 Quadratmetern befinden sich hier unter anderem Fertigungslabore für Schweißen, Schiffbau und Konstruktionstechnik. Hinzu kommen spezielle Lernwerkstätten mit CNC-Simulationssystemen und Anlagen für Hydraulik- und Pneumatik-Ausbildung sowie ein Parkplatz mit 130 Stellplätzen in unmittelbarer Nähe.

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