wirtschaft : Neptun-Werft soll ausgebaut werden

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Trotz Firmensitzverlagerung nach Luxemburg

svz.de von
04. Juli 2015, 06:00 Uhr

Der Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns, Harry Glawe (CDU), hat sich auf der Neptun-Werft in Rostock über die Pläne der Meyer Werft zur Gründung einer Gesellschaft in Luxemburg informiert. Die Meyer Werft hatte bekannt gegeben, dass der bisherige Firmensitz der Werftengruppe in Rostock nach Luxemburg verlagert werde.

„Natürlich ist es überraschend, wenn ein Unternehmen ankündigt, seinen Firmensitz ins Ausland zu verlagern. Im Gespräch wurde aber umso mehr deutlich, dass das Unternehmen zu seinen Standorten steht und insbesondere auch den Standort Rostock weiter ausbauen möchte“, so Wirtschaftsminister Glawe nach dem Treffen. An dem Gespräch nahmen unter anderem der Inhaber der Meyer-Werft, Bernard Meyer, der Geschäftsführer der Neptun-Werft GmbH, Manfred Müller-Fahrenholz, sowie ein Vertreter des Betriebsrats der Neptun-Werft teil.

„Wir setzen auf einen konstruktiven Dialog. Wichtig ist für uns vor allem die Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland“, so Wirtschaftsminister Glawe. Entscheidend sei, dass das über die Jahre aufgebaute Know-how im Land bleibt. Die Meyer-Werft und auch deren Tochter, die Neptun-Werft GmbH, hätten sich nicht zuletzt auch aufgrund dieses Fachwissens einen hervorragenden Ruf aufgebaut.

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