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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 17:57 Uhr

Kreuzfahrt : Nach der Taufe auf Ostseetörn

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

„Viking Star“ wird bei ihrem Erstanlauf in Warnemünde herzlich begrüßt

svz.de von
erstellt am 23.Mai.2015 | 10:00 Uhr

Bereits in den frühen Morgenstunden hat gestern der Kreuzliner „Viking Star“ Warnemünde angesteuert. „Kurz nach 4 Uhr gingen wir auf Versetzposition, um dann eine gute Stunde später das Schiff sicher an seinen Liegeplatz am Neuen Strom zu geleiten“, sagt Lotsenältermann Christian Subklew. Er gehörte dann am Mittag zur Rostocker Delegation, die das Schiff bei seinem Erstanlauf in Rostock offiziell in Empfang nahm. In der Lounge auf Deck 8 begrüßte der norwegische Kapitän Gullek Svalastog die Gäste der Hansestadt mit Hafenkapitän Gisbert Ruhnke an der Spitze zum Plakettenaustausch. In seinem Gefolge unter anderem Finanzsenator Chris Müller (SPD) und Aurel Scharner, Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock. An Bord lag noch der Geruch frischer Farben in der Luft.

Die „Viking Star“ ist ein Neubau. Erst am 17. Mai war der bei Ficantieri in Italien gebaute 47 800 Bruttoraumzahl (BRZ) große und 227,2 Meter lange Kreuzliner von der Bürgermeisterin Bergens, Trude Drevland, getauft worden, nachdem er Ende März von der Reederei Viking Cruises in Dienst gestellt worden war. Das Schiff kam mit rund 740 Passagieren, vor allem Amerikanern, Kanadiern, Engländern und Australiern von Kopenhagen und fährt weiter nach Gdynia. Es ist für insgesamt 930 Gäste ausgelegt, Komfort bestimmt die Szenerie. Rostock wird in dieser Saison insgesamt sechs Mal angelaufen. Nach den Ostseereisen stehen auch Törns im Mittelmeer zwischen Istanbul und Barcelona auf dem Programm. Die Schiffsführung ist norwegisch, das Gros der Besatzung bilden Philippinos, die vor dem Bordbesuch der Gäste vom Typhon zu einer kleinen Sicherheitsübung auf ihre Stationen gerufen wurden.

Das Schiff fährt derzeit noch unter norwegischer Flagge, Heimathafen ist Bergen. Der Kapitän ließ aber durchblicken, dass eine Registrierung in Malta im Gespräch sei.

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