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20. November 2017 | 22:15 Uhr

Musikstudenten begeistern Jury

vom

svz.de von
erstellt am 15.Jul.2013 | 09:06 Uhr

Östliche Altstadt | Vier Tage lang haben Studenten der Hochschule für Musik und Theater (HMT) in verschiedenen Kategorien musiziert, um den HMT-Musikpreis des diesjährigen Sommersemesters zu ergattern. Gestern hat die Preisverleihung im Kammermusiksaal der HMT stattgefunden, bei der alle Preisträger noch einmal ihr Programm vorführten.

Kammermusikensembles spielten in der Kategorie "Trio bis Sextett" und auch Geigensolisten präsentierten ihr Können. Ausgezeichnet wurden die Studenten durch die Rektorin der HMT, Dr. Susanne Winnacker, und Prof. Stefan Hempel, welcher in der Jury mitentscheiden durfte. "Es ist wirklich faszinierend, welch hohe Qualität die Stücke haben", sagt Hempel. In der Tat waren die Auftritte der Studenten so gelungen, dass alle Studenten mit der Note 1,0 ausgezeichnet wurden. Denn die vorgeführten Programmpunkte galten zugleich als Prüfung der Musizierenden.

Eröffnet wurde das Konzert der Preisträger durch das Elegio-Quartett. In diesem spielen die drei Violinistinnen Isabella Kubiake, Maria Potemkina und Haruka Abe sowie Cellistin Hsin-Chen Yeh. Sie waren es auch, die die anderthalbstündige Veranstaltung musikalisch beschlossen. Das Quartett wurde zudem mit dem ersten Preis im Bereich Kammermusikensemble ausgezeichnet und konnte sich über einen lauten Applaus und viel Lob freuen.

In der Kategorie Solovioline gab es weder einen ersten noch einen dritten Platz. Dafür gab es zwei zweite Plätze für Hsin-Hua Hsieh und Konstanze Glander. Ebenfalls erhielten sie einen Sonderpreis für die beste Werkinterpretation - Hsieh mit dem Rondo in C-Dur KV 373 von Wolfgang Amadeus Mozart und Glander für ihre Interpretation der Werke nach 1945.

Alle Stücke hatten ihre eigene Note und wurden auf besondere Art und Weise interpretiert. Faszinierend war die Darbietung des Stückes "Nacht" durch ein Trio aus Klavier, Cello und Klarinette. Mit ruhigen, meist tiefen, leisen, aber auch lauten Tönen fesselte das Damentrio die Zuhörer. Speziell für dieses Stück wurde der Raum abgedunkelt, um den Sinn des Musikwerkes zu unterstreichen. Die Besucher saßen somit in vollkommener Dunkelheit und konnten das Damentrio mit seinen Instrumenten nur im Schein eines kleinen Lichtes am Klavier sehen. Die restlichen Aufführungen konnten sie wieder bei Tageslicht bewundern. Die 16 Preisträger freuten sich neben den erlangten Titeln noch über eine Gewinnsumme, abhängig von ihrer Platzierung. Unter allen Gewinnern war übrigens nur ein männlicher Musiker, welcher im Adumá-Quartett sein Können unter Beweis stellte.

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