Warnemünde : Museumsverein schmiedet Pläne

Zeigt den desolaten Fußboden im Altenteil des Heimatmuseums: Museums-Chefin Dr. Kathrin Möller.
Zeigt den desolaten Fußboden im Altenteil des Heimatmuseums: Museums-Chefin Dr. Kathrin Möller.

Mitgliederversammlung stellt Konzept für Ausstellung über Horst Köbbert vor / Baumaßnahmen sollen die Einrichtung verschönern

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27. März 2015, 12:00 Uhr

Für dieses Jahr hat der Museumsverein einige Pläne für das Heimatmuseum geschmiedet. Wie genau diese aussehen, wurde bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch besprochen. So wird die Ausstellung mit Stücken aus dem Nachlass des Entertainers Horst Köbbert schon am 8. April eröffnet. „Das hätte meinem Horsting gefallen, da ist etwas ganz Tolles im Entstehen“, sagt Witwe Gabriele Köbbert. Sie war von Jochen Glendes Idee, eine Exposition zu gestalten, sofort begeistert und hat gemeinsam mit Museumsleiterin Dr. Kathrin Möller die Stücke aus dem Nachlass ihres Mannes gesichtet.

Außerdem hegt der Verein den Wunsch, den Altenteil – also den kleinen Anbau – des Museums zu renovieren. „Dort muss der Fußboden gemacht werden. Der ist uneben und das Linoleum ist an der Fensterfront schief geschnitten“, sagt Museumschefin Kathrin Möller. Das Linoleum sei aus den 1970er- Jahren und „ordentlich abgelatscht“. Im Zuge der Fußbodenarbeiten könnte der Raum auch etwas angehoben werden, sodass der Raum barrierefrei wird, also in einer Ebene mit den restlichen Fußböden des Hauses.


Blick in die Vergangenheit


Außerdem soll der Feldsteinkeller wieder sichtbar gemacht werden. „Wenn der Keller freigelegt ist, soll er beleuchtet werden, sodass die Besucher einen Blick in die Vergangenheit nehmen können“, sagt Möller. „Die Ospa hat bereits 500 Euro dafür gespendet“, sagt Vereinsvorsitzender Uwe Heimhardt. „Ein entsprechender Antrag des Museumsvereins Warnemünde ist bei uns eingegangen“, sagt Nico Seefeldt, Sprecher des Kommunalen Eigenbetriebs für Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE). „Die Maßnahmen müssen zunächst aber auf ihre Umsetzbarkeit geprüft, kostenmäßig eingeschätzt und mit den zuständigen Ämtern der Hansestadt besprochen werden“, sagt Seefeldt. Ein weiteres Vorhaben ist die Einführung eines Audio-Guides.

Neben all diesen strukturellen Plänen macht sich im Sommer auch noch internationales Flair im Museum breit: Abby Marino aus Minneapolis in Minnesota will vom 2. Juni bis 14. Juli ein Praktikum in der Einrichtung machen.




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