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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 15:01 Uhr

Warnemünde : Museum startet in Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Vereinsvorsitzender will Warnemündern Sorgen nehmen. Konzept soll bis Januar stehen.

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Es hat schon Tradition, dass an einem Sonnabend im September das Warnemünder Heimatmuseum ausschließlich für die Mitglieder des Museumsvereins geöffnet ist. Im kleinen Hof rund um den typischen Birnenbaum nehmen sie in geselliger Runde auf Bänken und Stühlen Platz, wollen an diesem Tag miteinander ins Gespräch kommen und Neuigkeiten aus ihrem Museum erfahren.

Vereinsvorsitzender Uwe Heimhardt ging sofort auf die Bedenken manch alter Warnemünder ein, die befürchten, dass ihr Museum angesichts der immensen finanziellen Zuwendung von je 50 000 Euro von Land und Stadt nach geplanten Neuerungen nicht mehr wieder zu erkennen sei. „Unsere Dauerausstellung präsentieren wir seit rund 25 Jahren im gleichen Gewandt. Nun ist es Zeit für ein klein wenig Modernisierung. Dafür wollen wir ein Konzept entwickeln. Selbstverständlich bleiben wichtige Dinge wie die Brautkronen weiterhin sichtbar. Unser Ziel ist es, Warnemünder Persönlichkeiten erlebbar, ja lebendig, zu machen“, sagte Heimhardt. Während einer Veranstaltung, zu der rechtzeitig eingeladen wird, soll im Januar das dann vorliegende Konzept erläutert werden. „Jeder soll wissen, was hier im Museum in den Jahren bis 2018 passiert“, versicherte der Vereinsvorsitzende. Zu den Vorhaben gehören die Schaffung eines behindertengerechten Zugangs zur Dauerausstellung und die Neugestaltung des Notausgangs, sodass in Zukunft der Rundgang durch das historische Fischerhaus neue Wege nehmen könne.
Uwe Heimhardt erinnerte daran, dass die finanziellen Mittel die Öffnung des Museums nur mittwochs bis sonntags erlauben. Dank des Engagements mehrerer Mitglieder ist es möglich, die Türen auch dienstags zu öffnen. Der Vereinschef setzt auf weitere Helfer, die sich in der Alexandrinenstraße 31 melden können.

Während des Hoffestes stellte Heimhardt den Mitgliedern die neue Leiterin des Museums, Annika Preibisch, vor. Die 36-Jährige lebt seit 2000 in Rostock, hat hier Geschichte studiert und war für das Kulturhistorische Museum tätig.

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