Warnemünde : Museum präsentiert seine Schätze

Mitglieder des Museumsvereins, Freunde des Heimatmuseums und Besucher sangen gestern unter Regie von Charly Frommke zur Eröffnung des Internationalen Museumstages das Volkslied „Der Mai ist gekommen“.
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Mitglieder des Museumsvereins, Freunde des Heimatmuseums und Besucher sangen gestern unter Regie von Charly Frommke zur Eröffnung des Internationalen Museumstages das Volkslied „Der Mai ist gekommen“.

Gestern 378 Besucher aus nah und fern

svz.de von
22. Mai 2017, 12:00 Uhr

Mit dem alten Volkslied „Der Mai ist gekommen“ haben sich gestern unter Regie des Alleinunterhalters Charly Frommke vor dem Warnemünder Heimatmuseum Mitglieder und Freunde des Museumsver-eins sowie Touristen aus nah und fern gemeinsam auf den Internationalen Museumstag eingestimmt. Mitglieder der Trachtengruppe, die an diesem besonderen Tag vor dem unter Denkmalschutz stehenden einstigen Fischerhaus in der Alexandrinenstraße 31 hochprozentige Waldmeisterbowle, deftige Schmalzstullen und leckeren Kuchen anboten, schwangen ganz nebenbei auf dem historischen Kopfsteinpflaster zur Freude vieler Hobbyfotografen die Tanzbeine und warben für einen Besuch im Museum.

Insgesamt 378 Besucher sind dieser Einladung gefolgt, von denen wiederum viele an einer der beiden Führungen teilgenommen haben. Sowohl die einstigen Wohnräume, die Dauerausstellung als auch die Sonderausstellung im Altenteiler des Hauses waren von großem Interesse.

Besonders angetan zeigten sich vor allem Gäste aus anderen Bundesländern von dem kleinen Hof mit dem für Warnemünde einst typischen Birnenbaum, den lauschigen Ecken und dem Kräutergarten. „Ich bin nicht zum ersten Mal im Heimatmuseum. Aber hier im Hof war ich noch nie. Wunderschön“, sagt Ursula Willert aus Diedrichshagen. Für Käthe Urban ist das Heimatmuseum ein besonderes Kleinod. „Es ist und bleibt ein Stück Heimat. Wenn wir Gäste haben, empfehlen wir immer einen Besuch in unserem Museum“, sagt die 81-jährige ehemalige Hebamme, die in der Kurhausstraße unzähli-gen neuen Erdenbürgern auf die Welt geholfen hat.

„Es war ein toller Tag bei strahlendem Sonnenschein. Wir haben in unserem Haus neben vielen Einheimischen auch zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen können. Allesamt waren begeistert, zumal wir hier ja Dinge bewahren, die manch einer noch aus seiner Kindheit kennt“, sagt Uwe Heimhardt. Wie der Vorsitzende des Museumsvereins erklärt, steht in Kürze ein weiteres Ereignis auf der Tagesordnung. Am 30. Juni wird die von Harald Wroost geschaffene Skulptur „Die Warnemünderin“ ihren Platz vor dem einstigen Fischerhaus erhalten.



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