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FC Hansa Rostock : Müller kehrt wohl ins Tor zurück

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Mit einigen Fragezeichen geht der FC Hansa Rostock am Sonnabend in die Heimpartie gegen Alemannia Aachen. Zum fünften Mal in Folge wird wohl ein anderer Keeper zwischen den Pfosten stehen.

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erstellt am 19.Okt.2012 | 07:07 Uhr

Rostock | Mit einigen Fragezeichen geht der FC Hansa Rostock heute am 14. Spieltag der 3. Fußball-Liga in die Heimpartie gegen Alemannia Aachen (14 Uhr DKB-Arena).

Zum fünften Mal in Folge wird wohl ein anderer Keeper zwischen den Pfosten der Norddeutschen stehen. Denn offenbar hat sich FCH-Trainer Marc Fascher auf Kevin Müller, der seine Sprunggelenksverletzung auskuriert hat, als Nummer eins festgelegt. Im gestrigen Abschlusstraining bekam der 21-Jährige deutlich mehr Anteile, wurde zum Beispiel im Gegensatz zu Kontrahent Jörg Hahnel, zuletzt in Bielefeld für den verletzten Johannes Brinkies eingewechselt, beim Einstudieren der Standardsituationen eingesetzt. "Ich habe mich festgelegt", erklärte der Coach, ohne jedoch seine Entscheidung zu verraten: "Wie immer erfährt es zuerst die Mannschaft in der Besprechung. Aber derjenige, der gegen Aachen im Tor steht, ist die Nummer eins bis zur Winterpause."

Problemzone Innenverteidigung

Ist die Wahl zwischen Kevin Müller und Jörg Hahnel, hinzu kommt mit Talent Johannes Brinkies (derzeit verletzt) noch ein weiterer Top-Keeper, eher ein Luxusproblem, so kommt der Fußball-Lehrer bei der Besetzung der Innenverteidigung schon deutlich mehr ins Grübeln. Stephan Gusche (Kreuzbandriss/siehe nebenstehender Bericht) und Patrick Wolf (Sprunggelenksverletzung) sind längerfristig außer Gefecht. Mit Andreas Pfingstner hat Fascher neben Abwehrchef Matthias Holst nur noch einen gelernten Innenverteidiger zur Verfügung. Allerdings stand der 19-jährige

österreichische Nachwuchsnationalspieler bislang in der 3. Liga noch keine einzige Minute auf dem Platz. Weitere Kandidaten für einen Platz in der zentralen Abwehr sind Linksverteidiger Sebastian Pelzer, der bereits einmal gegen Babelsberg (4:1) auf dieser Position aushalf und der eigentliche Mittelfeldmann Julien Humbert. "Ob es eine Variante für den weiteren Verlauf der Hinrunde sein wird, hängt auch vom Ergebnis ab", sagte Fascher, der sich gestern noch bedeckt hielt.

Fascher mit großem Respekt vor Aachen

Vor Aachen hat Fascher großen Respekt, egal ob die Alemannia mit Albert Streit (118 Erst- und 94 Zweitliga-Einsätze unter anderem für Eintracht Frankfurt, den 1. FC Köln und Schalke 04) oder ohne ihren Kapitän und Regisseur antritt. Der 32-Jährige wird in Rostock wegen Problemen mit der Achillessehne fehlen. "Das spielt für uns eigentlich keine Rolle. Aachen ist ein gefährlicher Gegner", so der 44-Jährige, der die Gäste auf dem aufsteigenden Ast sieht.

Für die Rostocker gilt es rasch in die Partie zu kommen und die Zweikämpfe anzunehmen. "Es wird erstmal ein Hauen und Stechen geben. Ich erwarte einen Abnutzungskampf", so Marc Fascher.

INTERN: Saisonende für Stephan Gusche

Für Innenverteidiger Stephan Gusche ist die Saison wohl vorzeitig beendet. Bei einer Arthroskopie stellte sich gestern heraus, dass neben einem Innenbandabriss auch das Kreuzband im linken Knie des 22-Jährigen beschädigt ist. Damit wird der Abwehrmann mindestens sechs Monate ausfallen. Für den Kicker ist es bereits der zweite Kreuzbandriss im linken Knie, möglicherweise steht sogar seine Karriere auf dem Spiel. „Das ist natürlich bitter“, so FCH-Trainer Marc Fascher.
Für die Rostocker gilt es jetzt rasch eine Ersatzlösung zu finden: „Wir werden alle Möglichkeiten abklopfen und vielleicht auch vor der Winterpause nochmal auf dem Transfermarkt tätig werden.“

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