Interview : Motsi Mabuse morgen in Rostock

Zwei Seiten: Energiebündel Motsi schlägt im Interview auch sanfte Töne an.
Zwei Seiten: Energiebündel Motsi schlägt im Interview auch sanfte Töne an.

Let’s-Dance-Jurorin bei Hugendubel / Im Interview spricht sie über Tanzen und Träume

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03. März 2015, 08:00 Uhr

Sie ist mittlerweile eine Art Kultfigur: Motsi Mabuse. Warum, kann die Profitänzerin aus Südafrika am besten selbst erklären. „Chili im Blut. Mein Tanz durchs Leben“ heißt ihre jüngst erschienene Autobiografie. Morgen, 4. März, stellt sie diese bei Hugendubel, Kröpeliner Straße 41, vor und signiert sie für ihre Fans. Im Interview hat sie NNN-Autorin Nicole Pätzold schon mal verraten, was es damit auf sich hat und wovon sie träumt.


Sie haben viel erreicht. Sie wurden nicht nur als Tanzprofi gefeiert, sondern auch als Show-Talent. Warum haben Sie Sich nun entschieden, zu schreiben?
Motsi Mabuse: Viele Leute haben mich ganz oft Dinge über mein Leben gefragt. Daher habe ich mich dazu entschlossen, einen weiteren Einblick in mein Leben zu geben. Und das geht am besten verpackt in einem Buch.

Was hat es mit dem Titel des Buches auf sich?
„Chili im Blut“ bedeutet, dass ich immer das Gefühl habe, ich muss mich bewegen! Da lag der Titel sehr nahe.

Für Sie hat sich viel verändert – seit Aerobic mit Jane Fonda, Ihrem ersten Berührungspunkt mit Tanzen als Kind. Sie haben Sich einen Namen gemacht. Aber was hat sich nicht verändert, was ist die unumstößliche feste Komponente?
Mein Ehrgeiz und der Glaube an meine Träume haben sich nicht verändert. Ich habe früh gelernt, dass man an solchen Dingen festhalten muss. Ich träumte zum Beispiel schon immer von meiner eigenen Tanzschule und werde dies auch realisieren.

Was war der bisherige Höhepunkt für Sie, das Schönste, das Sie bisher erlebt haben?
Alle meine deutschen Meisterschaften waren für mich ganz großartige Momente in meinem Leben.

Aber das Leben besteht ja nicht nur aus Höhen, wie meistern Sie Tiefpunkte?
Indem ich immer wieder an meine Träume glaube und sie nie in Vergessenheit geraten lasse. So fällt mir einiges leichter.


War so ein Tiefpunkt, als Sie Sich von Ihrer Profi-Karriere verabschiedet haben?
Nein, es war kein Tiefpunkt, aber schon ein schwieriger Moment. Es hat mir die Möglichkeit gegeben neu anzufangen. Mein Lebensinhalt hat sich jetzt einfach verändert.

Den Menschen erzählen Sie im Buch ganz offen von Ihrem Leben – auch vis a vis bei Ihrer Tour zum Buch. Wie fühlt sich das an – bei den Gesprächen?
Mir macht das riesigen Spaß. Der Kontakt zu den Menschen ist mir sehr wichtig.

Was für ein Publikum erwarten Sie in Rostock?
Ich denke, dass viele Let’s Dance Fans da sein werden.

Kennen Sie die Hansestadt schon?
Nein leider kenne ich Rostock noch gar nicht, aber ich freue mich sehr auf den Besuch.

Was bedeutet Ihnen Let’s Dance? Auf welchen Kandidaten der achten Staffel freuen Sie Sich?
Let’s Dance ist ein tolles Format für die ganze Familie. Man kann es mit allen gemeinsam schauen. Auch bei uns im Team ist es sehr familiär, denn wir kennen uns teilweise schon recht lange. Erwartungen an die neuen Kandidaten habe ich keine. Ich freue mich, wie auch bei den letzten Staffeln, auf alle, die dabei sind!

Woran denken Sie beim Tanzen?
Ich denke beim Tanzen an die Freude in diesem Moment. Ich liebe es, mich zur Musik zu bewegen. Es ist eine Leidenschaft für mich und ich freue mich über jeden Moment, den ich tanzend erleben kann.


 

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