Lesung : Motsi Mabuse hat „Chili im Blut“

Bei Hugendubel erzählt „Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse dem Publikum und Moderator Frank Schlößer aus ihrem Leben.  Fotos: kazi
1 von 3
Bei Hugendubel erzählt „Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse dem Publikum und Moderator Frank Schlößer aus ihrem Leben. Fotos: kazi

„Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse präsentiert ihre Biografie bei Hugendubel.

von
05. März 2015, 12:42 Uhr

Mit ihrer sympathischen Art und dem entspannten Wesen hat Motshegetsi „Motsi“ Mabuse gestern bei ihrem Auftritt in der Universitätsbuchhandlung Hugendubel in der Kröpeliner Straße die Herzen der Hansestädter erobert.

Nachdem sie im letzten Jahr das Ende ihrer Karriere als Profitänzerin bekannt gegeben hatte, ist sie in der Fernseh-Tanzshow „Let’s Dance“ inzwischen auf der anderen Seite des Pults als Jurorin tätig. Doch das Ende ihrer Tanz-Karriere war kein Tiefpunkt für sie, sagt Mabuse, sondern die Möglichkeit etwas Neues anzufangen, wie beispielsweise ihre Autobiografie zu Papier zu bringen.

Es war keine Lesung im klassischen Sinne: Vor der Kulisse aus Bücherregalen spricht die fröhliche 33-Jährige über die Inhalte ihrer im letzten Jahr erschienenen Biografie „Chili im Blut – Mein Tanz durchs Leben“. Dabei wird schnell klar, warum sie diesen Titel gewählt hat: „Weil ich immer das Gefühl habe, mich bewegen zu müssen“, so Mabuse.

Dem Journalisten Frank Schlößer und etwa 230 Gästen erzählt die Tänzerin von ihrer Herkunft aus Südafrika, der Kultur, Politik und dem Sport des Landes sowie auch von ihrem ersten Schnee in Deutschland. Und wenn ihr dabei ein deutsches Wort mal nicht ganz so schnell über die Lippen kommt, hilft das Publikum dem TV-Star gern auf die Sprünge.

Doch auch über ernste Themen wie Rassismus und die Apartheid in ihrem Heimatland redet Mabuse an diesem Abend ganz offen. Und darüber, wie sie zugunsten einer Karriere als Profi-Tänzerin auf ein Jurastudium in ihrer Heimat verzichtet hatte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen