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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 12:39 Uhr

Rostock : Mit veganer Küche zum Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Junge Unternehmer starten mit rein pflanzlicher Bio-Kost in Rostock durch. „Grüne Kombüse“ öffnet Anfang Juli in der Grubenstraße

Mit frischem Bio-Gemüse, rein pflanzlichen Produkten und purem Geschmack wollen Josef Czerwinski und Heiner Jöhrs frischen Wind in die Rostocker Restaurantszene bringen. Die beiden Köche eröffnen im Juli ihre „Grüne Kombüse“ in der Grubenstraße – das erste bio-vegane Restaurant in MV.

Kennengelernt haben sie sich bei der Arbeit auf dem Gut Stellshagen nahe Boltenhagen. Dort wurde die Idee geboren, gemeinsam ein veganes Bio-Restaurant zu eröffnen. „Wir leben selbst seit Jahren vegan“, sagt der 30-jährige Jöhrs und jetzt wollen sie anderen die Ernährungsweise näherbringen. „Unsere Zielgruppe sind nicht nur Veganer, sondern alle, die gesund und frisch essen wollen“, so Czerwinski. „Wir wollen Vorurteile abbauen und zeigen, wie man mit natürlichen, rein pflanzlichen Zutaten leckere Gerichte kochen kann“, sagt Jöhrs.

Dabei setzen die beiden auch auf frische Bio-Produkte aus der Region und stehen in Kontakt mit hiesigen Herstellern. „Unser langfristiges Ziel ist es, mehr als 80 Prozent regionale Produkte zu verwenden“, so Jöhrs.

Die Rezepte entwickeln die beiden gelernten Köche natürlich in Eigenregie. Geschrieben ist die Speisekarte noch nicht, aber die Ideen sind klar: „Es wird eine Karte mit festen Gerichten geben und dazu eine täglich wechselnde Tageskarte mit Suppen und Mittagsangeboten“, so der 26-jährige Czerwinski. Denkbar sind Gerichte wie Pilzrahmpfanne in Cashew-Sahne mit Kartoffelplätzchen oder veganes Gulasch aus Tofu oder Sojagranulat, beschreiben die Köche.

Für ihren Traum haben die beiden jungen Unternehmer neben Eigenkapital und einem Kredit außerdem ein Crowdfunding-Projekt gestartet, das noch bis zum 22. Mai läuft. Dabei können Befürworter des Projektes auf der Internet-Plattform startnext.com einen Betrag ihrer Wahl spenden, um die beiden zu unterstützen. „Durch die Kampagne soll das Restaurant nicht nur bekannt werden, die Leute bekommen auch das Gefühl, dass sie Teil des Projektes werden“, sagt Jöhrs. Für ihre Unterstützung bekommen die Spender ein Dankeschön wie T-Shirts, personalisierte Gerichte oder Restaurant-Gutscheine.

Planmäßig wollen die beiden am 4. Juli eröffnen. „Wenn der Laden erst mal läuft, sind auch weitere Ideen wie ein Lieferservice oder eine mobile Gulasch-Kanone denkbar“, malt Czerwinski sich aus.

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